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(r) W R e E sceaux des comtes de Flandr. p. 139. (s) MADox, Pag. 414.

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noch hier wahr, daß die Jahre der Regierung von der Eroberung gezähler werden, das heißt, von der Krönung an, oder von der Ausrufung zum Könige an. Zu Anfang des letztern Jahrhunderts fing man gemeinglich noch die Vermächtnißbriefe an mit 1n nomine Domini oder mit einer andern Anrufung. Dieß war damals ein allgemeiner Gebrauch unter den Catholiken, daß man ein Y zu Anfang der Briefe und anderer Schriften setzte, dem Beypiel der erstern Christen zu Folge. In Frankreich genehmigte ein (t) Notar in Gegenwart zweener Zeugen die Verträge und die Vermächtnisse. Man zeigte in den Zeitangaben die Stunde genau an, in welcher die Urkunden aufgesetzet worden. Die Bibliotheque universelle de la Po- lygraphie espagnole enthält ein also datirtes Stück: Die XXVII. mensis inadii, anno a nativitate mil. DXXXV. pulsata octava hora ante meridiem. In Wäschland datirte man bisweilen die Acten von dem Jahr der Beschneidung: Anno (u) Circumcisionis MDXXII. - § 28 I. Wir beschließen hier die Erklärung der diplomatischen Gebräuche und Formeln Anwendung die einem jeden Lande und Jahrhundert eigen sind. Ihre Anzahl ist so groß und dieser Ab: ihre Abwechselungen so vielfältig, daß wo man nicht mit vielem Fleiß sich solche be handlung zur kannt gemacht hat, es gefährlich ist von der Richtigkeit oder Falschheit der Diplome Widerlegung und anderer Aeten aus ihrer Schreibart zu urtheilen. In Betrachtung dieser Menge Ä ?" von Formeln, wird jeder gescheider Mensch das Lehrgebäude des berüchtigten (D) duin. P. Zarduin für ausschweifend erklären, blos darum, weil er eine Rotte von Urkundenverfälschern annimt, die in Frankreich, Wälschland, Spanien, England und unter den andern Nationen Europens sich ausgebreitet und mit einander ver: abredet hätten einerley Schreihart, Ausdrücke, Gebräuche und gleichmäßige Uebereinstimmungen und Verschiedenheiten, die jedem Jahrhundert und jeder Nation eigen sind, allenthalben zu schmieden und gemeinschaftlich zu haben.

(t) Cod. Henri III. fol. 112. (u) Italia sacra, tom. 5. col. 914. 1619.

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entdecket worden; die Schlußfolgen herausziehet, welche aus den Gesetzen

und aus den wider selbige verordneten Strafen fließen; und erkläret, mit welchem Eifer das Priesterthum und Reich zu jeder Zeit die gegen echte Urkunden vorgebrachten ungerechten Beschuldigungen unterdrückt haben; und untersucht einige historische Denkmäler, die der gemeine Haufe der Schriftsteller seit langer Zeit her misbrauchet.

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zwiefachen Gewalt zu aller Zeit entdecket und unterdrücket worden:

von denen wider sie gegebnen Gesetzen; und von den nachdrücklichen - Strafen dieser Betrüger. Einleitung.

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Schwere Strafe wider die Urheber falo lina, Clodius Vergehungen § 292.

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