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geugter ohne Unterzeichnungen. Dergleichen ist diejenige, welche er im Jahr 1048. dem Abt zu St. Riquier verwiligte: Hujus (c) rei testes sunt idonei Storin stingus, Richardus filius ejas, Yvo de Bel (mo), Arnulfus nepos ejus, Rodulfus Taxo. Die Charten, welche der Herzog Robert 2. zum Besten der 26: teyen zu Bec und zu1 St Benigni in Dijon ausgestellet, find mit lignum unter: zeichnet, oder blos init S. Eben dieser Herzog ließ sein Siegel z11 der Acte setzen, Kraft deren er der Hauptkirche zur Rouen das Recht des Gefolges nachließ, welches in Lieferung des Broos und Futters für die Jágeren des Fürsten bestund. Robert madste diese Schenkung, indem er ein Meffer auf den Altar legte, am Tage M rid Himmelfarth, im Jahr 1095. da der Erzbischoff das Hochamt hielt: Regente (f) TUNC TEMPORIS sanctam Roromagensem ecclesiam Willelmo Archiepiscopo, mislamquc in præfata festivitate in cathedra Episcopali celebran. te, und in Gegenwart Roberts, des Grafen von Meulan, Alberichs von Couci, des Prinzes Roberts, des Sugo von Montfort, Radulpbs des Kanzlers, Ac: nulphs von Croches, des Hofalmosenpflegers.

$. 32. Aufben Char: Die Herzoge und Grafen, die hohen Kronvafallen hatten Kanzler. Eine Charte ten der Her: Raymunds 4. Grafeus von Toulouse, vom Jahr 1066. ist auf folgende Weise zoge von Bre: unterschrieben: Datum per manum Henrici monachi ad vicem cancellarii. gund und der Die im Jahr 1032. von Alan, dem Herzog von Bretagne, für Mont St. Grafen von Michel ertheilte Charte, ist mit einer Anzahl Unterzeichnungen, oder vielmehr Na: Loulouse und mien versehen, davon die mehresten signum vor sich her haben. Man siehet über dier: der Provence. zig dergleichen Unterzeichnungen nach dem Terre emer Charte (9) Gorefrieds, des

Herzogs von Aquitanien. Die von Robert, dem Herzog von Burgund, find nicht anders unterzeichnet. Die Grafen von Poiro., und die Herzoge von Aquita: nien, lassen es oft daben bewenden, daß sie die Namen der Zeugen anschreiben lassen, mit vor fich habender Formul: In præfentia etc. oder istis audientibus et videntibus etc

Die Grafen von Toulouse und von der Provence lassen zu Ende ihrer Cfarten die Namen dererjenigen reken, welche sie mit aufgehabner Hand zur Berüh: rung, oder zur eidlichen Bezeugung derselben gebilliget haben. Also wurde die Schen: kung Wilhelms, des Grafen von Toulouse, an die Abter zu1 Moissac, im Jahr 11061. (C) beträftiget : Ego (6) ipfe firmo, et aliis infra scriptis firmare

rogo

(e) Spicileg. t. 4: p. 574.

(f) Hist. de la maison d'Harcourt, t. 3. p. 34. (9) BESLY, Comtes de Poitou, P. 349. 6) VAISSETTE, preuy.de

l'hift. de Lang. t. I, col. 241. (C) Kurze Zeit drauf wurde eben diese so viel werth mar, empfing. Nach dem Tos Schenkung von Raymond Wilhelm bestätis de Raymund Wilhelms bestätigte Bernhard get, welcher dieserwegen vom 26t hundert Wilhelm, deffen Bruder, die Schenkung folidos und einen Pantoffel, welcher zweymal von neuem, und empfing wieder hundert fo

lidos

maverunt.

rogo. Folco episcopus firmavit, Gausbertus archidiaconus firmavit, etc. Hi omnes præscripti in manu et præsentia Duranni episcopi et abbatis fir

Das ist die Zeugen beschworen die Beobachtung der Charte in die Hände des Bischoffes. Die Acte über die Wiedererstattung der Kirche, des Fleckens und der Låndereyen von St. Piimas, welche im Jahr 1044. an die Abtey zu St. Victor in Marseille geschehen von Bertran, dem Grafen von der Provence, ist auf eben diese Weise beglaubiget worden: Bertramnus (i) Comes sive Marchio firmavit. Berengarius Comes firmavit. Miro Vicecomes firmavit. Ego Willelmus et ego Gosfredus Comites five Marchiones Provinciæ, filii præfati Bertramni (firmavimus.) Diese Gattungen von Unterschriften, die gang von den Notarien geschrieben worden, sind in den Diplomen uud Charten Spaniens vom 11, und folgenden Jahrhunderten üblich.

S. 33. Man fing in diesem Jahrhundert an sich mit den geistlichen Berechnungen fehr VII. Verschie: genau bekannt zu machen. Es ist als den in den Charten überhauften Zeitangaben dene Zeitans ! augenscheinlich zu ersehen, daß man damals aus der Geschidlichkeit in dieser Wissene gaben in den schaft was gemacht habe. Aber die verschiedenen Weisen die Jahre zu zählen und die

Könige in neuen Lehrgebäude, welche Siegebert und Warian Scot eingeführt haben, machen Frantreich, den Zeitberechnern noch heutiges Tages zu schaffen. Sie werden noch ben jeden und der unab. Schritt wegen der in der Zeitangabe der Regierungen unserer Könige ro påufigen Ver. hängigen

Herzoge und ånderung aufgehalten. "Es giebt keine Regierungen, fagt (f) der P. Daniel, deren

Grafen. "Nachrichten trodner und in den Umständen unrichtiger waren und hauptsächlich in Verschiedene »Ansehung der Zeitfunde.” Die von den Jahren des Königs Roberts ist sehr ver: Jahrtermine worren, Der erste Jahrtermin feiner Regierung ist der 30. des Christmonats 987, der

Niegierung

des Königs an welchem Tage er gesalbet worden, Rex (D) ordinatus III. kal. Jan. an. 987.

Roberts. fagt die. Chronik-vou St. Denys. Man fetzet die Salbung Roberts noch öfterer auf den ersten Jänner 988. nach den neuen Stil und vermenget diese (E) benden

Jahr:

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lidos von dein Abt zu 970fic. Dicle und Die Nömerzinszahl bezeichnet hier das Jahr noch weit mehr ähnliche Begebenheiten be: 988. Aber da solche vom Herbsimonat 987. weisen, daß die den Klöstern geidsehene angezáhlet wird, so ist man nidit gewiß, daß Schenkurigen nicht allezeit ohne Entgeld geman in diesem Diplom fich nach der alten macht worden.

Berechnung geridytet habe, nad) welder man (D) Die Krönung Robetrs, welche etliche das Jahr erft auf Ostern oder den 25. März Monat nad Feines Vaters seiner geschehen, anfing. wird durch ein Bestätigungsdiplom der Grey heitsbriefe der Abtey Corbie bewiesen, wel: (E) In der Schreibart der Diplomen und ches alfo datirtist : Actum (2) compendio anno der Charten datirt man bisweilen von dem Incarnationis Dominica DCCCCLXXXVI. Jahr einer Regierung, die gegen das Ende indict:' 1.'- regnantibus gloriofffimis Regibus des legten Monats eben dieses Jahres anges Mugone as Roberto filio ejus anno primo. fangen hat, als ob_solchéverft angehe. (2) MARTEN. amplißl

. collect. t. I. p. 344.

Die Jahre

Jakrtermine mit Unrecht. Der berühmteste gehet vom Tage des Absterbens des
Suro Capet an welches den 24. des Weinmonais 996. erfolget ist.
der Kiegierung Roberts werden von diesem Zeitterminen an in vielen Acten und Diplos
men gizaḥlet. «Em Vierter, welcher iin Jahr 889. anfangen roll, entficher aus den
Zritangaben von sieben Charten, welche wir untersuchet haben. Es búnfet uns, daß
dieser Zeittermin nicht zu verwerfen sey, ob man schon nicht weiß, was dazu Veranlafo
fung far geben mögen. Solcher durfte sich wohl blos auf das Salịr grunden, da
Robere in gewissen anden möchte erkannt worden seyn. Wir haben einen fünften
Jahrcermin der Regierung Roberts entdecket, welcher der von seiner zwenten Sale
bung ist, die im Jahr 990 oder 991. geschehen nach der Verråtheren des Bischoffes
zu Laon und der Gefangennehmung Karls des Herzogs von Lothringen, des rechts
mäßigen Erbeng der girone, welcher fie bis dahin dem Sugo Capet streitig gemacht
ħatre. Dieser Zeittermin ist in dem (1) Duchesne angemerkt: Eodem anno un-
ctus est in Regem Remis Hugo Dux et in ipso anno Robertus filius ejus Re.
gun piissimus Rex ordinatus. Solcher wird durch eine Originalcharte von Lam: :
beit, dein Bischoff zu Langres, beståriget , welche in dem neuen Gallia (m) Chri-
stiana bekannt gemacht worden: Actum publice Castellioni anno incarnati Verbi
MXVIII. V. Calendas Junii, anno regni Roberti XXVIII. episcopatus Domni
Lamberti II!. regnante Domino nostro Jesu Christo, cujus honor et gloria
cum Patre et Spiritu sancto permanet per immortalia fæcula fæculorum.
Amen, Von eben diesem Zeittermin werden die Jahre Roberts auf einer Charte
gezählet, welche für die Abtey secam von Riddard

2. dem Herzog der Tormandie
ausgehändiget worden : Data mense Augufto considentibus nobis Fiscanni pala-
tio anno ab Incarnatione Domini MXX II. indict. VIII. regnante Roberto
Rege anno XXXVI. Zwo Charten von eben diesem Fürsten und von eben diefem
Jahr, eine für die Abtey zu Jumiege und die andere für die zu Bernay, zeichnen
das (F) 38. Jahr des Königs Roberts an, weil diejenigen, welche fie geschrieben ha:
ben vom Jahr 988, wie viele andere gezählet haben, als dem Zeittermin der Kirdnung
dieses Fürsten. Man trift ferner für das Jahr, da er angefangen allein zu regieren,

den

1

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(F) Da der p. 2174billon und andere Ge: nen wieder in Gang gebracht hatten um die lehrte nur auf die 8. Indiction gesehen ha: Indiction auf eine solche Weise zu zählen, ben, die auf diesen drey Charten angezeich: daß fie mit dem Fahr 1037. jusammen ge: net worden, so haben sie dieselben in das troffen? 2, Man hat weiter oben (a) wahr: 1025. Jahr geregt. Aber 1) giebt es vier genommen, daß die Fehler in der Zahl der Zeittermine oder einen vierfachen Anfang Indiction in den gewisserten Denkmålern sehr der Indictionen, nämlich die Jahre 312. Häufig vorkommen. Dieß ist eine Sache, 313. 314. 315. Wäre es zu verwundern, die von Gottfried, den Tillemonte, den Mus daß die Notarien, welche damals einen Ruhm catori und den mabillons bezeuget worden, darinnen suchten, daß sie in der Zeitkunde und die wir zum dftern selber als wahr bes erfahren waren, einen von diesen Zeittermi: funden.

(1) Siehe oben S. 316. 472.

Ben Zeittermin von Jahr 997. an, welcher fich (G) auf sechs oder lieben Zeitangaben ftüber. Das Jagr fängt mit Dftern an in deinjenigen Diplom, welches Robert dem Kloster zu Lagny verwilligte, und der Anfang seiner Regierung wird darinnen vom Jahr 989, an gezähler. Actum (u) Senonis civitate, anno Dominicæ Incarnationis M. XVIII. regnante serenisimo Rege Roberto XXXII. VI. kal. martii. Die Schreibart der Kanzley des Roberts ist nicht bestandiger in Ansehung des Anfangs des Jahrs als in Ansehung der Regierung. Dan jáhlet das Jahr vom ersten Jänner in der Schenkung, welche der Abren zu Slavigni von diesem gottjeligen Kd: nige gemacht worden: Actum Æduæ (o) anno Dominicæ Incar. M. XVIII in. dic. 1. regni vero gloriosissimi Regis Roberti XXX. III. kal. martias. Hier gehöret die Indiction zum Jahr 1018. das mit dem Monat Jamner anfängt, und die Jahre der Regierung werden von einem andern Jahrtermin gezáhlet. Der Gebrauch von einigen war damals nicht die Regul der andern. Man zählte (V) zumn ofteru das Jahr der Menschwerdung ein ganzes Jahr eher als wir heut zu Tage zählen.

S. 34•

Seinrich 1. wurde zu Rheims den 14. May 1027, ben Lebzeiten Roberts Verschiedene

Jahrtermine seines Vaters gefalbet, dem er den 20. des Heumonat (H) im Jahr 1031. folgete.

der Regierung Die Jahre seiner Regierung werden nach diesen

benden Jahrterminen in den Diplo: Heinrich: 1. men und Charten gezählet. Jedoch führet Hr. Mabillon (9) Zeitangaben an, welche uns verbindur noch einen andern zweifachen Anfang zu erkennen. Die erste, welche aus dem für die Abten zu St. Riquier' ertheilten Diplom genommen worden, verbin: det das dritte Jahr des Königs Seinrichs mit dem 35. der Menschwerdung: Anno Dominicæ Incarnationis ^. XXXV. regnante Henrico Rege, anno regni ejus II. Die zweyte Zeitangabe ift die von einer Charte Arnulphs, des Grafen von Flan. dern, die vom Jagr 1046. als dem zwölften der Regierung Seinrichs gegeben ist:

Anno

(n) Annal. Bened. tom. 4. p. 264.

(0) Ibid. p. 257

(p) Art. de verifier les dates, p. XXII. XXIII. (9) De re diplom. p. 202. () Man 'richtete fid) damals nad, der das Jahr 1927. gezahlt haben, da man mit Berechnung des Dionysius des kleinen in uns 1025. jählen sollen. Es ist daher kein den Jahren I. Christi. Man glaubte dar: Wunder, daß man unterschiedliche Charten innen Fehler wahrzunehmen, welche man antrift, welche 1027. haben, wenn sie nach zu verbeffern sudyte. Die Berechner kamen unsrer Niedynung nur 1025. haben sollten. um ein, zwey oder drey Jahr der gemeinen (H) Man hat so deutliche Beweise, daß Jahrzahl zuvor. Omnes, sagt der (b) P. der König Robert im Jahr 1031. gestorben Petao, uno anno vel biennio vulgarem epo. rey, daß man darüber sid verroundern muß, cham, Bedæ autem biennio vel triennio ante. daß unterschiedliche Geschichtsdhreiber dieses

Nun aber ist nach der Meynung Absterben in das Jahr 1030. gereget haben, eben desselben Schriftstellers unsere Jahrzahl und andere ins Jahr 1032. und der Cardinal des Beda feine. Sie werden demnady . H. Baronius und der p. Petar ins Jahr 1033.

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Anno Dominicæ Incarnationis MXLVI. indict. XIUT. Eenrici Regis Franco. rur'anno XII. Diese Mannichfaltigirii fùini dañit, waií seinniti, nidět von allen feinen Unterthanen alebald nach dem Tode feines Vaters erkannt worden, wegen der Unruhen die von der Königinn Confiantia erreget worden, welche die sirone auf Ro: berten, ihren zwerten Priz, bringen wollre Eine von Berengar, dem Vicomte zu Valbonne, an die Domkirche dieser Stadt den 7. des Bratamonats com Jabr 1032. im zweyten Jahr des Rönigs Seinrits, gemachte Schenkung res Ber zum voraus, daß dieser Prinz in Languedot einige Zeit vor dem Tode des KS: nige Roberts, seines Vaters, erkannt worden Die Herren von Sancta Wartba haben (r) eine Charte befannt gemacht deren Zeitangabe die Regierung Seinrichs im Jahr 1031. angehen lasset: Anno ab Incarnat. MXXXV. concurrente 11. in. dict. III. epacta Il. nov, terminus Pafchæ VI. calend. aprilis, luna ipfius diei XVII. Data in mense julio, anno IV. Henrici Regis. Er bringe in seinen Zeit: angaben (5) Historische Begebenşeiten an. Das Originaldiplom welches die Köni: ginn Anna, die Witbe Seinrichs 1. für St. Maur des fosses ertheilte, führet kein Zeichen der Zeit bey fidh.

S. 35.
Verschiedene
Fahrtermine

Die sichersten Charten stimmen nicht mit einander überein in Ansehung der Re: der Regierung

gierung Philipps i, davon man wenigstens fünf Jahrtermine zähler. Der erste fångt Philipps 1. vom Tage (K) feiner Salbung an, welche zu Rheims den 23. May als am Pfingst:

tage des Jahrs 1059. geschehen. Der zweyte wird vom Tage des Absterbens des Königs Seinrichs, seines Vaters an gerechnet, welches den 4. August des Jahrs 1060. erfolget. Der p. Petao (8) gründet diesen Anfang der Regierung auf das Ansehen drener Charten aus der Abtey zu Si. Denys, deren eine auf das Jahr 1061, gezogen werden mag. ”Denn (t) da bey der größten Anzahl derer Diploinen, welche ”uns von Philipp 1. übrig geblieben, der Monat, in welchem sie ertheilet worden, in "solchen nicht angemerket ist, so kan man den Anfang feiner Regierung auf zwen ver: "'ichiedene Jahre Feken." Der dritte Jahrtermin ist das Jahr 106 1. Man dürfte davon feinen andern Grund angeben als die verschiedene Weise zu zahlen, deren sich die Kanzler oder Notarien bedienten. Dieser Zeittermin würde eben so gewiß seyn, da er sich auf eine Anzahl (u) von Charten gründet, welche von den geschicktesten Kunstrichtern

für

(1) Gall. Chrift. t. 4. p.736. (8). Rat. Temp. 1. 8. c. 14. (t) Oeuyres de

COCHIN, tom. 6. p. 260. (u) Ibid. p. 260.261. (3) Actum in obsidione Regum Philippi heraus gegeben, deffen Zeitangabe diesen Francorum Regis et Willelmi Anglorum Regis Fahrtermin teftátiget: Actum (s) in turre circa Gerboredum anno Incarnati Verbi 1078. Miidunensi, 2010 ab incarnatione Dom, mil. etc.

Jelimo LXXXXIII, regni „utem Philippi Regis (K) Der p. Mabillon hat ein Diplom XXXVI, indictione secunda, Willermo cupc von eben diesem Fürsten aus dem Original Milidunensi Vicecomite,

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