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Die siebende VII. Die bey den Römern und hernach bey den rohen Völkern, welche und achteRe das Reich zertheilten, gebräuchliche Minuskelschrift wurde unter Karln Äor dem großen erneuret.

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- § 974. Xv.- Einige Ueberbleibsel von der merowingischen oder carolingischen Die fünfte Schriftart würden Diplome sehr verdächtig machen, die nach dem Anfang ehende bis des 12. Jahrhunderts ausgegeben worden. - neunzehende

XVI. Die Manuscripte und die Charten vom 9. und 10. Jahrhundert Än

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XXI. Die neue gothische Schriftart erscheinet in den WJanuscripten Ä und in den Charten seit dem Eintritt des 13. Jahrhunderts. dejchen

XXII. In diesem Jahrhundert zeigt sich die Kanzleyschrift mannich- Schriftart faltiger als in einem andern nach der Verschiedenheit der VTotarien oder indoer Kant“ Secretarien. leyschrift.

XXI. Jn den Charten des 13. Jahrhunderts können fünfzig Jahr in Ansehung der Schriften eben das zuwege bringen was ein oder zweyhun: dert Jahr bey den Schriften der andern Jahrhundert ausrichten.

§. 977. XXIV. Die in den Manuscripten und Charten gebräuchlicher gewor: Die 24. bis

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- H. E- zUngen. XXV. Die übermäßige WIenge der Abkürzungen bezeichnet die Acten und Wanuscripte vom 13. 14. und 15. Jahrhundert.

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XXVII. Die Diplomen worinnen die eignen WTamen blos mit den Anfangsbuchstaben bezeichnet werden, dürfen deswegen nicht verdächtig werden, vornehmlich seit den 9. Jahrhundert. - - - §. 978. Die 28 bis XXVIII. Seit den 10. Jahrhundert fing man in den Diplomen an Ä en scharfe Tonzeichen über die beyden aufeinander folgende ü zu setzen um sie j von dem u zu unterstheiden ccellarii (i). Tüpfelgen XXIX. Die Originalmanuscripte und Diplome, worinnen die Tüpfelgen über denü gemeiniglich über den istehen vor dem 14. Jahrhundert müssen für verdäch: und - tig gehalten werden (k). Anmerkung. Wenn das Tüpfelgen über dem i sich bisweilen von dem 12. und 13. Jahrhun: dert an sehen lässet, so komt dieß von ungefähr und nicht von dem Gebrauch her. XXX. Die Tonzeichen waren in der Schrift seit der Zeit des August üblich und in den góldenen Alter der Latinität (l). - Anmerkung. Die gelehrten Herausgeber der alten Schildereyen von Herculanum die nebst der Erklärung der Sachen in Kupfer gestochen worden, führen einen griechischen Spruch an in Cursivschrift, die der Unsrigen sehr ähnlich ist und Hauch- und Tonzeichen hat. Dieser Spruch hatte vermuthlich einiges Alterthum, da die Stadt Hercu- lanum im Jahr 79. nach Christi Geburt unterging. Die 31. und 7 7- - - S. 979: . . r - - - - Ä“ Ä Die weise das Bindewort & in die wörter als in p&ite hinje ein zu bringen hörte im 12. Jahrhundert auf Und dann e XXXII WIan trift den Doppellaut ae in den WJanuscripten und Charanstatt das roten des 13. Jahrhunderts und der beyden folgenden nicht an, sondern ein blosese, ob er gleich öfters auf den Siegeln zum Vorschein kommt. - § 98 O. Die Ä XXXIII. Je weiter man hinauf zu dem 7. Jahrhundert zurück gehet, Ä je mehr Rauhigkeit trift man in den Figuren an, damit die Manuscripte rauhen - - IK --- Ä“ ausgezierer sind. Jedoch fingen ihre mit Bildergen gezie ten Buchstaben Buchstaben, und ihre Gemälde im 15. Jahrhundert an sich mit der Scheinheit der WTaderen Male tur zu vereinbaren (m). Ä XXXIV. Die Buchstaben t und in den Charten und Manuscripten Ä werden seit dem 13. Jahrhundert wegen einer allzugroßen Aehnlichkeit mite und des ihrer Figuren mit einander verwechselt. Dieß ist eins von den Meteln, n mit u. welches David Casley vorschlägt zur Zeurtheilung des Alters der Schiff

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XXXV. WTach dem Anfang eben dieses Jahrhunderts wurden die Figuren von n und u geneinigt ty 1cht von einander unterschieden; sondern man setzte oft zwey Conzeichen über das u. (e). S. 98 I. XXXVI. Das einfache e wird häufig für den Doppelant e in den Auf- Die 36. Reschriften und ältesten U7anuscripten gesetzt. Wan darf daher nicht zur Ä dem Regul angeben, die einfachen e bezeichneten die Denkmäler des 12. oder Ä

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VO!! der Schreibart und den Formeln der Diplomen und anderer Acten, den Strafclauseln und Anmeldungen der gebrauchten - Vorsichtigkeit die Stücke zu beglaubigen. * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * LErster Artikel.

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higer und würdiger Bischoff, Knecht - cancellatas, non abolitas etc. H. 99I. S. 982,

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Regul von und Acten verschiedene Anrufungen, die unter dergleichen Sinnden Ä bildern als dem Labarum, dem Kreuz dem Alpha und Omega verÄ. borgen waren, oder durch unterschiedene Formeln ausgedruckt wurden (q).

Anmerkung. - Viele geistliche Diplome und Acten vornehmlich der niedern Jahrhundert führen die Anrufung des Namens GOttes nicht vorn an.

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me, (s) - § 984. «n Die 5. bis v. In den vier ersten Jahrhunderten werden die Titel episcopus und FRj presbyter oft für einander gebraucht. (t) von den Ti: VI. Die Acten und 2Briefe, worinnen die Bischöffe den Titul Presby

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