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Formeinu. Gebräuchen in den Diplomen u. Urkunden der Kaiser c. 7

andere (J) Anrufungen vor ihre Diplomen vorn an und fangen sie bisweilen mit Eingängen an,

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Die Charten der Herzoge und der Grafen ahmen unsrer Könige ihre genau nach. Richard 2. Herzog der UTormandie, fängt deren unterschiedliche mit dieser Anrufung an: In nomine summae atque eximie Trinitatis, oder In nomine Hänctae et individuac Trinitatis, Patris et Filii et Spiritus sancti, Amen. Die Charte, in welcher er die Schenkungen und Wiedererstattungen bestätiget, die der Abtey zu St. Ouen in Rouen von Kollo und Wilhelm I. gemacht worden, führet diese Ueberschrift: Divinae pietatis misericordia ego Ricardus secundus Normannorum Dux, omnibus sanctae ecclesiae fidelibus. innen er alle Güter und Freyheiten der Abtey zu St. Wandreville bestätiget, fängt auf eine besondere Weise an. Anfänglich wünschet man den Lesern den Frieden: Pax ubique haec elementa legentibus; darauf kommt eine Vorrede, nach welcher Richard sich titulirt: Nutu Dei Normannorum Princeps. Er mimt auf andern Charten die Titel Marchio, Comes, Comes humillimus, Consul, Patricius Normannorum an. Er hatte zu Kanzlern den Eudes und Hugo, welche zwo Charten geschrieben und unterschrieben haben. In den andern wird deren keine Meldung gethan. Diejenige, vermittelst welcher Richard 3. seiner Gemahlinn

Alir das Ländgen Contentin zum Leibgedinge aussetzet, fängt mit einer Vorrede

an. Robert I. Herzog der UNormandie, fängt seine Charten mit folgenden Formelm an: In nomine sanctac et individuae Trinitatis, Rotbertus divina ordi

Die Pancarte, wors

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Auf den
Charten der
Herzoge von
Bretagne.

Auf den
Charten der
Herzoge von
Burgund.

Auf den
Charten ver:
schiedener
Grafen-

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- S. 5.

Im Jahr 1088 ertheilte Constantia, die Herzoginn von Bretagne, dem Kloster zu Kimperley eine Charte, deren Anfangsformul sonderbar ist: In nomine aeternae et individuae Trinitatis et in virtute Dominicae crucis, Ego Constancia Britanniae Comitissa, et Regis Anglorum Guihelmi filia. Der Herzog Alan Fergent, der Gemahl der Constantia; fängt eine Charte vom Jahr 1089 also an: -In nomine sanctae et individuae Trinitatis, Ego Alanus Britannorum Consul, Hoëli Consulis filius, omnibus notum facio etc.

S. 6.

Die Charte, welche Robert I. dieses Namens, der Herzog von Burgund, im Jahr 1043 für St. Benigni in Dijon ertheilte, fängt an: In nomine Dei aeterniac Salvatoris nostri Jesu Christi, Rotbertus gratia ejusdem omnipotentis Regis Dux et Rector inferioris Burgundiae. Arnulph 3. Graf von Flandern, fängt die Schenkung, welche er im Jahr 1971, dem Kloster zu St. Hubert machte, mit der Anrufung der heiligen Dreyeinigkeit an Gleich darauf komt der Eingang, welcher von dem Beystande handelt, welchen man den Todten durch die Fürbitten und Almosen verschaffet. Dieser Eingang hat den Namen und den Titul des Arnulphs nach sich.

§. 7. Die Charte über die Stiftung der Abtey zu St. Denys in 3ennegau fängt mit der Ueberschrift an: Ego Richildis Comitissa mater Balduini Comitis filii magni Balduini, qui tenuit Principatum utriusque scilicet Fandre et - - 21Il|EHainecensis pagi, cernens totum mundum ruere ad occasum, atque cunctos

mortales magis subditos peccatorum tenebris quam veritatis luci etc. Wil-

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einander drey (O) Großkanzler für Deutschland und zween für Italien.

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- S. 9, (c) Chronic. Godwic. p.233.

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rum et Longobardorum Rex. Henricus Fran-
corum pariterque Longobardorum divina fa-

vente clementia Rex.

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cus secundus divina favente clementia Roma

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dum voluntatem Dei Salvatoris nostrique Li-
beratoris.

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berren,

Jn den Di

rad5 2.

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In den Di,

richs 4.

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Trinitatis.

- §. 9. Ronrad 2. fängt seine Diplomen mit der Anrufung der hochheiligen Dreyeiplomen Kon- ni-keit an, und mit den Formeln: In nomine Dei aeterni etc. In nomine omni

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toris nostrique liberatoris.

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§. II» Heinrich 4. rufet die hochheilige Dreyeinigkeit an zu Anfang seiner Diplomen, plomen Hein und brauchet allezeit diese ordentliche Formul: In nomine sanctae et individuae

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Bis auf 1084 schreibt er sich König: Henricus Dei favente clementia, oder divina favente clementia Rex oder Romanorum Rex Augustus.

Er

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Er bedienet sich bisweilen des Fürworts Ego und des Tituls humilis: Ego (d)
Henricus humilis Romanorum Rex. Er nennet sich bald den dritten, Henri-
cus divina favente clementia tertius Romanorum Rex; und bald den vierten,
Henricus quartus divina favente clementia Rex secundum voluntatem Dei
Salvatoris nostri Liberatoris. Heinrich 4. war nur der dritte dieses Namens in
Ansehung seiner (R) Kanzler, welche Heinrichen 1. nicht mitzählten, weil er die
Krone nicht aus der Hand des Pabsts erhalten hatte; aber diejenigen, welche mit
Recht glaubten, daß die königliche Gewalt nicht von dieser Cärimonie abhange,
nennten ihn Henricus quartus. Da dieser Fürst die kaiserliche Krone aus den
Händen des Gegenpabsts Clemens 3. empfangen hatte, so nahm er den Titul eines
Kaisers und Patricius (S) in der Ueberschrift seiner Diplomen an.

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(d) MIR FE Us, tom. 2. donat. Belgic. pag. 385. (e) Concil. Hispan.

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