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nehmungen zu hindern. Daraus werden im zweyten Abschnitt einige Schlußfolgen gezogen gegen diejenigen, welche die Gründe der Diplomatik # untergraben gesucht. Im dritten Abschnitt werden die ungerechten eschuldigungen der Falschheit, womit man echte Urkunden belästiget hat, abgelehnt und gezeigt, wie man zu aller Zeit durch Bestrafung dieser Uno ternehmungen die Verabscheuung solcher Kühnheit geäussert. Der vierte Abschnitt enthält eine Untersuchung der Decretale Innocent des 3. Inter dilectos und einiger andern alten Urkunden, die zu den Beschuldigungen der Ä gemisbraucht worden; davon denn auch der fünfte Abschnitt die Fortsetzung ausmacht, welcher eine Rettung der Mönche zu Bly gegen den Verdacht der Falschheit enthält.

Das achte Buch ist eine Anweisung zur Ausübung der Ä der Urkunden und begreift daher allgemeine und besondere Fürschriften, wie die echten und falschen Urkunden voneinander zu unterscheiden. Das erste Hauptstück und zwar der erste Abschnitt desselben legt daher die Grundsätze in einem kurzen Abriß vor Augen, worauf die nach diesen folgende allgemeine Regeln sich gründen. Der zweyte Abschnitt begreift diese allgemeinen Regeln der Wahrheit oder der Echtigkeit und der Falschheit der Urkunden. Im dritten Abschnitt erhalten wir die allgemeinen Regeln des Verdachtes und die falschen und unzulänglichen Regeln. Der vierte Abschnitt liefert allÄ Regeln für die Archive in Ansehung der Erhaltung derselben, und es Gebrauchs der Diplomatik und des Ansehens der Diplomen. Aus dem fünften Abschnitt lernen wir die allgemeinen Regeln für die Originale und deren Ansehen zu ihrer Unterscheidung von den alten Abschriften und zur Beurtheilung der Ä Urkunden aus den Abschriften. Der sechste Abschnitt macht uns die Regeln bekannt, die zur Beurtheilung der Urkunden aus dem Zeuge, der Dinte, und der Schrift derselben nöthig sind. In dem siebenden erhalten wir allgemeine Sätze und Fürschriften von den Formeln und der Schreibart der Diplomen und anderer Acten. Der achte gewähret uns die allgemeinen Ä von den Zeitangaben der Diplome: Der neunte eben dergleichen von den Unterschriften oder Unterzeichnungen, und den Siegeln; und der zehende erkläret und rettet die allgemeinen Regeln des Hrn. Mabillon wider den D. Hickes.

Die besondern Regeln von den Urschriften und Abschriften der verschiedenen Gattungen der Charten, dem Zeug, der Dinte und der Schrift der Handschriften und der Diplomen werden im eilften Abschnitt erkläret; eben

dergleichen über die Schreibart und Formen der Diplome und anderer Ä

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bey solchen Stellen einige Erinnerungen gemacht haben, wo die Hrn. Ver

fasser merklich gefehlet: Und dergleichen Ä halten wir auch nur

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niques et autres anciens monumens depuis la naissance de Notre Seigneur. Par

le moyen d'une table chronologique, oü l'on trouve les années de J. C. et de 1'ere d'Espagne, les Indictions, etc. avec un Calendrier perpetuel, l'histoire abregée des Conciles, des Papes, des Empereurs, etc. Par D. Maur DANTINE, Dom Ursin DURAND et Dom Charles CLEMENCET. Religieux Benedictins de la Congregation de S. Maur. A Paris 1750. ins Deutsche übersetzen zu lassen, weil eine solche Abhandlung mit der Diplomatikinso genauer Verbindung stehet.

Wir haben uns zwar mit möglichstem Fleiß gehütet, daß keine der

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faltigkeit des Inhalts, das Alterthum der vorgetragnen Sachen und auch öfters die nunmehr veraltete fast unkenntliche französische Sprache aus dem 11ten und folgenden Jahrhunderten manche Stellen ungemein schwer machen. In Betrachtung dessen wir von den Liebhabern dieses Werks um sovielmehr

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diese Bemühung zur weitern Ausbreitung der Wahrheit gereichen. Erfurt

den 9ten des Weinmonats 1769. Vorrede

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N- derer Gebräuche, die in den Charten der Layen vom Anfang des 13. Jahrhunderts bis zum Beschluß des 16. beobachtet worden, zu Ende bringt. Darauf folgt das siebende * Buch, worinnen man aus gewissen und vielfältigen Begebenheiten darthut, daß in jedem Jahrhundert von dem Anfang des römischen Reichs an bis auf unsere Zeiten die Unternehmungen der Urkundenverfälscher entdecket worden und ihnen von den beyden Mächten stren

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Herr Mabillon meynte nicht nöthig zu haben die in seiner Diplomatik hier und da vorgetragnen Regeln so beysammen vorzustellen, daß man sie mit einem Blick übersehen köns nen. Diejenigen welche er in sehr geringer Anzahl in dem Beschluß des dritten Buches geliefert hat, sind nichts anders als Vorbereitungen oder allgemeine Fürschriften der Weise heit und der Billigkeit, davon man sich nie entfernen muß bey der Unterscheidung der Diplomen. Er bringt zwar alle Regeln dieser Unterscheidung auf eine einzige, nehmlich auf die Vereinigung aller Merkmaale oder eigenen Kennzeichen der alten Charten. Die Regeln, welche die verschiedenen Stufen der Gewißheit und des Verdachtes hervorbringen, sollten folglich bey seinem Lehrgebäude aus diesen Kennzeichen fließen. Nun aber sind diese in seiÄ“ zerstreue Regeln von den Fürschriften der Klugheit und der Billigkeit unterKyieden, - - - " . . . . . . . . . Inzwi

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