MathAnnalen, Volumes 83-84

Voorkant
Carl Neumann, Alfred Clebsch, Felix Klein, Adolph Mayer, David Hilbert, Otto Blumenthal, Albert Einstein, Constantin Carathéodory, Erich Hecke, Bartel Leendert Waerden, Heinrich Behnke
J. Springer, 1921

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Populaire passages

Pagina 162 - H urwitz auf Veranlassung von Lindemann, der seine außerordentlichen Fähigkeiten als Forscher wie als Lehrer erkannte , nach Königsberg berufen. Hier wurde ich, damals noch Student, bald von Hurwitz zu wissenschaftlichem Verkehr herangezogen und hatte das Glück, durch das Zusammensein mit ihm in der mühelosesten und interessantesten Art die Gedankenrichtungen der beiden damals sich gegenüberstehenden und doch einander sich so vortrefflich ergänzenden Schulen, der geometrischen Schule von Klein...
Pagina 171 - Mertens sehen Sätze über die Resultante von n Formen mit n homogenen Variabein zu gewinnen und über sie hinaus zu gehen. Insbesondere ergibt sich eine neue sehr elegante Darstellung der Resultante als größter gemeinsamer Teiler von gewissen n Determinanten. Über die Entwicklung der allgemeinen Theorie der analytischen Funktionen in neuerer Zeit.
Pagina 164 - ... Veröffentlichung der letzten Arbeiten in eine spätere Zeit fällt. Auch entstehen in der Königsberger Zeit die Abhandlungen Über arithmetische Eigenschaften transzendenter Funktionen. Schließlich beginnt in der Königsberger Zeit die Veröffentlichung einer Reihe von Abhandlungen wie Über die Nullstellen der Besselschen Funktionen und Über die Wurzeln einiger transzendenten Gleichungen, in denen er verschiedene funktionentheoretische Hilfsmittel zur Trennung der Wurzeln transzendenter...
Pagina 162 - ... habilitierte sich daher 1882, ebenso wie nachher Holder, in Göttingen. In diese Göttinger Zeit fällt die Veröffentlichung einer Reihe von interessanten Abhandlungen insbesondere aus dem Gebiete der Funktionentheorie, so der Beweis des Satzes, daß eine einwertige Funktion beliebig vieler Variabler, welche überall als Quotient zweier Potenzreihen dargestellt werden kann, eine rationale Funktion ihrer Argumente ist. Dieser von Weierstraß ohne Beweis ausgesprochene Satz wird hier von Hurwitz...
Pagina 161 - Satz a/i -\- ßv. Auf Schuberts Rat begann Hurwitz 1877 sein Studium bei Klein, der damals an der Technischen Hochschule in München lehrte. Hier lernte Hurwitz vor allem die Zahlentheorie kennen, die Klein gerade las. Von München ging Hurwitz auf drei Semester nach Berlin, wo er die strengen funktionentheoretischen Methoden von Weierstraß und nicht minder die eigenartigen arithmetischen Denkweisen von Kronecker in sich aufnahm und verarbeitete. Nach München zurückgekehrt trat er mit Klein, dem...
Pagina 164 - Hurwitz ein neues Erzeugungsprinzip für algebraische Invarianten entdeckt, das ihm insbesondere ermöglicht, ein von mir eingeschlagenes Verfahren zum Nachweis der Endlichkeit des vollen Invariantensystems auf den Fall orthogonaler Invarianten anzuwenden. Über die Theorie der Ideale. Über einen Fundamentalsatz der arithmetischen Theorie der algebraischen Größen. Zur Theorie der algebraischen Zahlen. Der Euklidische Divisionssatz in einem endlichen algebraischen Zahlkörper. Diese Arbeiten enthalten...
Pagina 168 - Accademia dei Lincei zu Rom. Unserer Gesellschaft gehörte er seit 1892 als korrespondierendes und seit 1914 als auswärtiges Mitglied an. Hurwitz war seit seiner Jugend von zarter Gesundheit: zweimal, in den Jahren 1877 und 1886, wurde er von schwerem Typhus heimgesucht. Heftige Migräne zwang ihn bereits auf der Universität, öfters seine Studien zu unterbrechen. Am besten ging es ihm gesundheitlich in den ersten Jahren in Zürich. Die damals berechtigte Hoffnung seiner Freunde, daß. seine Beschwerden...
Pagina 165 - ... höchster Bedeutung. Für die Entscheidung ergibt sich als notwendig und hinreichend, daß gewisse in Determinantenform aus den Koeffizienten der Gleichung gebildete Zahlen positiv ausfallen. Über die Zahlentheorie der Quaternionen. Vorlesungen über die Zahlentheorie der Quaternionen. (Berlin, J. Springer, 1919). Der wesentliche Gedanke besteht in der Erkenntnis, daß die ganzzahligen Quaternionen zu einem Bereich erweitert werden können, der analoge Eigenschaften besitzt, wie die Gesamtheit...
Pagina 15 - Geschichte der Mathematik im XVI. und XVII. Jahrhundert. Deutsche Ausgabe, unter Mitwirkung des Verfassers besorgt von R. MAYER. Leipzig, Teubner, 1903 (In-8° de VIII434 pp.

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