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haber der Wissenschaften gefunden, die sich die Erhaltung der Handschriften angelegen seyn lassen. Ein schwacher Beweisgrund! Man gestehet uns be reits zu, daß es überhaupt mehr Urkunden gegeben, als Handschriften. Warum Folten wir denn nicht eben so viel oder noch mehr von den erstern übrig haben können, als von den lektern? Ueberdem, wenn es mehr Handschriften von einem und eben demselben Werke gegeben, als man Exemplaria von einer und eben derselben Urkun: de hatte : so ist es gewis, daß jene weit mehrerer Gefar ausgefeßt gewesen, als dies. Te; weil sie nicht an fo fichern und feuerfesten Orten auf behalten wurden; weil die Urkunden bey Feuersbrúnsten und Plünderungen leichter gerettet werden fonten, als die Handschriften; weil man nicht hoffen fonte, Urkunden, wenn sie einmal verloren gegangen, wieder zu bekommen, der Bücher aber allemal wieder habhaft zu werden fich schmeicheln fonte; weil der eigene Nuken weit stårker zum Vortheil der erstern, als der lektern, redete; und weil es endlich zu allen Zeiten mehr liebhaber der zeitli: chen Güter als der Wissenschaften gegeben. Es haben uns also die Urkunden aus dem sechsten und siebenten Jahrhundert eben so sicher auf behalten werden können, als die Handschriften aus diesem Zeitraum.

Ist nicht die Anzal der alten Handschriften in der That ben nahe eben fo ver: hältnismäßig, als wir bey den Urkunden gezeiget haben? Ja wer weis, ob man auch fo riele Handschriften aus dem fünften, rechsten, fiebenten, achten und neunten Jahr: hundert werde aufweisen können, als wir Urkunden aus denselben Kaben? Db also gleich noch ein gewisser Unterschied zwischen den Handschriften und Ürfunden stat fins det;- ro scheinet doch überhaupt die Schwierigkeit der wirklichen Erhaltung ben bei: den gleich zu seyn. Nun giebt man aber zu, daß es noch Handschriften aus allen diesen Jahrhunderten gebe. Warum wil man denn die Originalurfunden aus die: fem Zeitraum blos ihres Altertums wegen als falsche und verdächtige Stücke ver: werfen?

Achter Abschnit
Verteidigung der alten Archive.

Inhalt.
1. Verteidigung der Archive wider den IV. Billiges Urtheil einiger Protestanten
V. Sardouin S. 141 : 143.

von den Klosterarchiven S. ISI. II. Ursprung des den Klostern gemachten v. Bestreitung der öffentlichen Archive Borwurfs der Erdichtang und Verfål:

S. 152 · 154. schung der Urkunden &. 144. 145. III. Papst Leo 9 Verfaren mit einigen VI. Verteidigung der Klosterarchive wi

falschen Urkunden zu Sublacum S. der die Verfasser der Memoires ou 146 150.

Clerge S. 155:158.

Hanby uns be: Barum canen,

VII. Wiberlegung des V. Simon, meinheiten wider den Lenglet S. 168
Wharton u. a. m. S. 159:165.

171.
VIII. Fontanini, Muratori und Wa: X. Zeugnis einiger Jesuiten von den

billons Meinung von den falschen Ur: falschen Urkunden der Kirchen S. 172.
funden, die noch jeßt übrig find. S. XI. Wie die falschen- Urkunden in die Ur:
166, 167.

chive gekommen seyn können S, 173;
IX. Verteidigung der Archive der Ge: 176.

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S. 141. at man wohl jemals von einer solchen Regel der Rritit geþóret, als diejenige Einwürfe des

ist, welche aus dem Altertum der Urkunden, das ist aus der zur Erhöhung ihres V.Hardouin.

Werths allertauglichsten Eigenschaft derselben, einen Grund ihrer Verwerflichkeit
herleitet? Der gelehrte Ubt zu Gottwich eifert nicht nur wieder die VV. Germon (a)
und Papebroch (6), daß sie diesen Satz angenommen haben; sondern spricht ih:
nen auch die Ehre der Erfindung desselben ab. » Sie haben ihn, sagt er (-), vor

dem Marsham, einem englåndischen Reger, entlenet, der aus Has gegen die Kirs
chen in seinem Ionaftico Anglicano zuerst behauptet hat, daß die Urkunden um so

viel verdåchtiger seyn, und um so viel weniger Glauben verdienen, je álter sie sind.
Der V. Sardouin nam in Antiquis numismatibus Regum Francorum, Am.
sterdam 1733, wovon eine sehr vermehrte von ihm selbst verfertigte Handschrift in
der fóniglichen Bibliothek befindlich ist, nicht nur die Meinungen des Protestanten
und des Papebroch an; sondern trieb diese Vorwürfe noch weiter als diese beide ge:
than hatten (o), wie wir sogleich zeigen werden. Papebroch (u), fagt er,

glaubt (e), daß man im eilften Jahrhundert angefangen habe, falsche Urkunden
zu schmieden, als die Ruhe der algemeinen Kirche durch Spaltungen und Empo:
rungen von allen Seiten her gestóret wurde. Er reket hinzu, daß dieses vornem:
lich von den Monchen bewerkstelliget worden, da sie gesehen, daß sich die welt-

lichen

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toteffanten

(a) GERMON. Discept. 2. p. 38. (6) PAPÉBROCH, Propyl. April. n. 129. 127

(c) Chronic. Gorrwic. lib. 2. p. 79. (0) Handschr. des V. Sardouin S. 231.

(e) PAPEBROCH. ibid. cap. 8. 11. 103.
(A) Falsa diplomata fieri coepta ab XI. alias quoque gentes Lalicam, Hifpanicom, Anza
Cbristi seculo et sequentibus cenfet Papebro- glicam, Germanicam et alias permanaffe, nec
chius c. 8. n. 103. dum vniuerfalis Ecclefiæ ad monafteria tantum, sed et ad Ecclesias ple-
pacem tot vndique schismata feditionesque rasque aliaque collegia.. Occafionein et tem.
rurbarent. Addit a monachis præsertim id pus oportunum his fraudibus dedere in GAL-
fa&itarum: qui cum viderent a Potestatibus. lia bella cum Anglis et vbique dillidia Reges
secularibus vndique accidi suas poffesfiones et inter et summos Pontifices exorca. Exemplo
immunitates, non magno crimini fibi duce. autein præiuit, adiuuitque eas plurimum, non
banit, pro ipfis tuendis fingere, quæ in nullius fimilis tantum, fed infinite tetrior malitia in
ceffura præiudicium, folum videbantur condu. confingendis libris et monumentis, quæ fan-
Aura tuendæ æquitati. Verius diceret, opi- Aislimam Religionem peffum darent, paullo
nor, feculo tantuin XIV. hanc vafritiem or. ante istas minoris periculi fraudes exorta.
cum habuiffc in Galliis. Idem celeriter ad

SI,

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2

» lichen Yachte allenthalben råsteten, sie ihrer Güter und Freiheiten zu bes

rauben, daher sie es für kein grosses Verbrechen gehalten, solche Schrifs cen unterzuschieben, die niemand zum Nachtheil gereichen, sondern nur zur Verteidigung der gerechten Sache dienen folten. Er þátte, fåret der V. Sardouin fort, meiner Meinung nach, mit mehrerm Grunde behaupten fón: nen, daß diese Betrügeren erst im vierzehnten Jahrhundert entstanden sen, und sich hierauf sehr geschwind auch bey den Italianern, Spaniern, Engländern, Deutschen und andern Völkern ausgebreitet, ja fich nicht allein in die Klóster,

sondern auch in die meisten Kirchen und andern Gemeinheiten eingeschlichen habe. ” Die Kriege, welche frankreich damals mit England füren muste, und die als " lenthalben entstandene Mishelligkeiten zwischen den Königen und Papsten waren » der vortheilhafteste Zeitpunct und die bequemste Gelegenheit für diese Betrügeren, s Eine nicht nur gleich unverantwortliche, sondern noch weit abfcheulichere Bosheit, ” welche einige Zeit vor diese nicht so gefärlichen Verfälschungen eingerissen war, " und darin bestand, daß man ganze Bücher und Denkmåler fchmiedete, wodurch

unsre heilige Religion umgestossen werden konte, þatte ihuen hierin den Weg gebas net und die mehresten Hülfsmittel dazu an die Hand gegeben.

S. 142. Die blosse Unfürung solcher Hirngespinste ist die volständigste Widerlegung der: felben. Ueberdem stimmen der V. Sardouin und der V. Papebroch weder in Ab: sicht der Zeit, noch auch der Personen, noch auch der Bewegungsgründe und der Urt, wie diese vorgegebene Verfertigung falscher Urkunden geschehen, mit einander überein. Wir wollen noch mehr sagen; beide beþaupten zwar, daß gewisse Betrüger, es mogen nun Mönche, geistliche oder weltliche Personen gewesen seyn, viele unachte Stücke ges schmiedet Kaben: feiner von ihnen aber beweiset das geringste von dem, was er ber þauptet. Indessen ist man nach den Geseken ben feiner Beschuldigung mehr vers bunden, Beweise anzufüren, als ben einer vorgeworfenen Betrügeren." Qui dolo dicit factum aliquid, licet in exceptione, docere dolum admissum debet (f). Ueberdem, wenn inan allen denjenigen Glauben beimessen folte, die ihren Gegnern die Heftigsten Vorwürfe der Betrügerey machen: so würden die ehrwürdigen Våter, von der Geselschaft Jesu selbst nicht gesichert seyn. Wird ihnen nicht ben Gelenheit der Schriften ihrer Mitbrüder, des V. Sardouin und Germon, von teutschen Ge: tehrten Schuld gegeben (9), daß sie einen Entwurf schmiedeten, wie sie die Schrift: steller und Denkmåler aller Jahrhunderte vernichten möchten? Alles, sagt einer von diesen Kunstrichtern (B), ist zur Ausfürung eines so schädlichen Vorhabens bereits fertig. Die Pergamente sind Ischon durch die Hände der Betrüger gegangen und

bereits

Beantivor: tung.

(1) ff. lib. 22. tit. 3. Leg. 18. 9. 1. (9) Vindiciz veter. scriptor. p. 18. 19. 171.

feqq. LUDEWIG præfat, in Reliquias Mi.

B) Jam membranz manus falfariorum riæ mentiantur. Vindicie vet. fcript. consta passæ, fumum in caminis bibunt, vt olim anti. J. Hardvuin. p. 18. 19. 171. feqq. quitatem in damnum Religionis et rei littera.

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bereits in den Rauch gehangen worden, damit sie einmal die Stelle der echten Denf: måler des Altertums zum größten Nachtheil der Religion und der Wissenschaften vers treten fónnen. Dergleichen heftige Beschuldigungen fónnen nicht besser beantwortet werden, als wenn man zeiget, daß die ebrwürdigen Våter von der Geselschaft Jesu weder daslehrgebåude des V. Sardouin noch auch desv.Germon angenommen haben (C), Wir haben hinlänglich gezeiget, daß die Geselschaft den Grundfáken des legtern niemals beigepflichtet ist. Sehr wenige Jesuiten þaben dieselben in ihren Schriften angenommen; ja die gelehrtesten unter ihnen haben sich feierlich wider dieselben erfla: ret, selbst noch nachdem der V. Germon seine lektern Werke bereits herausgegeben þatte. Es würde uns noch leichter fallen, diese Geselschaft wider den Vorwurf zu verteidigen, daß sie sich der Irtümer und Schwermereien des V. Sardouin ange: nommen, indem sie ihn selbst zum Widerruf gezwungen hat, auch seine Meinungen von ihren Vorgesekten zu Paris im Namen und auf Befel ihres Generals auf die als Lerfeierlichste Art verworfen und verabscheuet worden. Wir wollen diese Erklärung in der Anmerkung mittheilen, so wie sie selbst in den Memoires de Trevour befind: lich ist (D).

S. '1436

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(C)” Nachdem seit einem Jahrhundert so licht gesehen hätten, sondern daß sie iu der " piele Werke und grosse Sainlungen heraus: ” Vergessenheit geblieben waren.

gekommen, deren Anzahl täglich und aller " Die Schrift de nummis Herodiadum, ” Drten zuniit; so kan wohl jego niemand auf deren Grundstützen die übrigen gegrün: ” unbekant seyn, wie viel die Bibliotheken und det sind, ist von den Obern der Geselschaft, " Archive der Kidster zur Aufklärung der got: wie jederman weis, unterdrücket worden; ja

tesdienstlichen und bürgerlichen Geschichte sie haben alle Eremplaria davon, deren sie " beigetragen haben. Wie sehr hat man nicht nur habhaft werden können, wegnemen lassen.

die Zeitrechaung, die Geschlechtsregister der ” Was die Zeitrechnung des alten Testa: Fürften und grossen Herren, und die Bes ments und die Münzen aus dem Jahrhuns stimmung solcher Begebenheiten, die entwe: ” derte Conftantini betrift; so sind diese Bů:

ber unbekant waren, oder an den unrechten ” cher niemals zum öffentlichen Verkauf gekoms » Drt gefekt, oder gar gänzlich verstellet wors men, ja sie wären niemals gedruct worden,

den, aus den Stiftungsbriefen, aus den ih: wenn die Revisores, die zu ihrer Prüfung ers » nen ertheilten Gnadenbriefen :: in ein hel: nant gewesen, es gemerfet und die Dbern davon » les Licht gefett? Memoires de Trevour, " benachrichtiget hátten, daß auch in diesen pom ingust. 1740. S. 1555.

Schriften dasjenige Lehrgebäude behauptet (D) Lrklärung des Pater Pro: und unterstüßet ipurde, um deffen willen man pincialis der Jefuiten und der Obern ih.

die erstere Schrift unterdrückt hatte.

'In fremdenländern sind gleichfals einige Flei: rer Sauser zu Paris, wegen einer neuen

ne Schriften diefesVerfaffers gedruckt worden, Pusgabe einiger voerke des Vater Johan

die eben dahin abzielen; sie sind aber so wie Hardouin, von eben dieser Geseifchaft,

einige andere, die, der Versicherung des Arn. welche von dem 5m. de Lorne, Buch: båndler zu Amsterdam wider ihren Wils

de Lorne zu Folge, ir feiner Auflage zum

ersten Mahl erscheinen, von der Geselschaft len veranstaltet wird. (*)

zur Zeit noch nicht untersucht worden. » unter den Werken, die in dieser neuen Die hiesigen Obern haben zwar durch die -- Ausgabe befindlich sind, giebt es einige, von nachdrücklichsten Briefe zu verhindern gesucht, - denen wir wünften, daß sie nieinals das daß diese Schriften nicht mit in diefe Ausga:

> Journal de Trevoux. Decemb. gegen das Ende.

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S. 143 Wenn wir die VV. Sardouin und Germon bestreiten, fo bestreiten wir sof: che Schriftsteller, die von ihrer eigenen Geselschaft gemisbilliget und uns überlassen

worden,

Fortsetzung.

» be fommen inóchten: es find aber alle ihre " Mit noch mehrerem Nachdruck verwerfeu

Bemühungen früchtlos gewesen; zumahl da “ wir dieses Vorgeben in Betrachtung derjeni:

man wegen der jetzigen Umstände in kuropa “gen heidnischen Schriftsteller, deren Werle ” keine andere Maasregeln ergreifen und sich “ von den alten Lehrern der Kirche angefäret

nicht an die Machte wenden können, denen “ worden; weil man alsdann auch die Schrif dieser Buchhandler unterworfen ist. “ ten dieser heiligen Lehrer selbst für untergei

Das vornemste, was an diesen Schriften“ schoben halten müste. und zwar, wie wir dafür halten, mit Recht 4. Wir erkläreni alle Stellen und Grunds ausgesetzet worden, bestehet darin :

fage in den Schriften des V. Sardouin für » 1. Daß der Verfasser in denselben Dingen " unrichtig, aus welchen sich mit Recht etwas » porträgt und Grundsätze behauptet, aus de: zum Bchuf der jetztangefürten seltsamen Meis ” nen folgen würde, daß fast alle gottesdienst: “ nungen schliessen lasset. » liche Denkmåler und eine grosse Menge heid: " 5. Wir verwerfen alle übrige Meinungen,

nischer Werke untergeschoben worden. “ die in diesen Schriften befindlich fern können,

» 2. Daß er sogar ausdrücklich versichert, “ und mit dem algemeinen kehrbegrif Ver catho: 9. wie er das Altertum vieler von den obenge: “ lischen Gottesgelehrten nicht übereinstimmen. » dachten sowohl heidnischen als christlichen " 6. Endlich misbilligen wir, aus dem jest: • Werken in Zweifel ziehe.

“ angefürten Grunde willen, eine jede bereits 3. Daß sich einige unter denselben finden, geschehene oder noch fünftige Ausgabe dieser » die er wirklich für untergeschoben ausgibt. " Schriften; und damit die Welt nicht zwei:

” 4. Daß es scheint, als wenn er von dem At: “ feln dürfe, daß diese unsere Erklärung » tertuin des griechischen Tertes ber heil. Schrift “ die Gesinnung der ganzen Geselschaft ents » nicht überzeugt ser.

" halte: so versichern wir, daß nichts in der: 5. Daß er noch einige andere neue Mei: “ selben befindlich ist, so nicht von unserm nungen behauptet, aus denen inan gefärliche “ ehrwürdigen b. General bekräftiget wori ► Folgerungen ziehen lonte. Dies hat uns be: » wogen, folgende Erklärung von uns zu stel: “ Nachdem man gesehen, daß wir in unseret

" Memoires de Trevour das Lehrgebäude " 1. Wir vertverfen den seltsamen Sat, “ von der geschehenen Erdichtung aller Schrift: es daß der griechische Tert der heil. Schrift, “ fteller nicht nur als unrichtig und schädlich « die Schriften sowohl der griechischen als auch “ verworfen, fondern auch mit ausdrücklichen a lateinischen Kirchenvater und die andern got: " Beweisen widerlegt haben, und zwar nocy " tesdienstlichen Denkmåler, die in der Kirche “ lange vorher, ehe es sich ein bolländischer « gemeiniglich für ácht angenommen werden, “ Protestant einfallen lassen, dies Lehrgebáus e untergeschoben feryn, als eine hdchst schädliche " De für ein unter den Öbern der Geselschaft “ Meinung.

" perabredetes Vorhaben auszugeben: so wird " 2. Wir halten auch das Vorgeben, daß « niemand mehr zweifeln können, daß wir nicht “ diejenigen heidnischen Schriftsteller unterge: “ jederzeit so gedacht haben. Die seltsamie Be: “ schoben worden, deren Werke nach der gemeis « schuldigung von dem verabredeten Vorhaben " nen Meinung der geschidtesten Kunstridter, “ der Obern streitet so sehr wider die gefunde

wirklich in denjenigen Jahrhunderten geschrie: “ Vernunft, daß auch derjenige, der sich nicht e ben worden, in welche man diese Verfaffer“ geschåmet, folches im Ernst zu behaupten, u gewoonlicher Weise zu setzen pfleget, für eine “ felbft von denjenigen aus seiner Partei wider: hoch unerweisliche Einbildung.

« legt worden, die sonst der Jesuiten am ive:

nigsten zu schonen pflegen.

" den.

» len.

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