Pagina-afbeeldingen
PDF
ePub

Wenn also alle übrige Umstånde gleich sind, so ist das Unfegen einer Urkunde in Absicht des streitigen Gegenstandes und der Hauptpersonen der Urkunde (1) von einem schon grosserm Gewichte, als die Glaubwürdigkeit eines sonst zuverlåßigen Geschichtschreibers, der zu eben derselben Zeit geschrieben. Noch ein weit grösseres Gewicht mus also dieses Unsehen über mehrere Schriftsteller haben, die erst nach der Zeit geschrieben; vornemlich wenn es Schriftsteller sind, die man mehrerer Fes ler überzeugen fonte. Wenn also auch Hr. Fontanini (1) und Hr. de Longerue die Urkunde der Chrotildis (a) mit der Zeitrechnung der Könige aus der ersten Lis nie, nicht so glücklich verbunden Kåtten; fo würde es doch ein sehr schwacher Grund fenn, diese Urkunde. zu, bestreiten, wenn man iþr entgegeni fegen wolte, daß sie mit dem Dato des Fredegarii und des, ungenanten Verfassers der Thaten der frankischen Könige nicht übereinstimme, Eben fo verhält es sich mit einer Urkun: de Pipini (6), die den 23. September des siebzehnten Jahrs feiner Regierung datirer ist; obgleich die Fortsegung des Fredegarii diesen Herrn noch vor den 18. Septeinber dieses Jahrs sterben låst. Die in der Zeitbestimniung von dieseru Schriftsteller begangene Unrichtigkeit, ist durch das Zeugnis vieler Schriftsteller aus dem achten und neunten Jahrhundert, die Hr. Bouquet in seinem chronologischen Verzeichnis gesammelt þat (c), unstreitig erwiesen worden. Wenn wir aber auch dieser Fortreßung weiter nichts, als nur eine einige Hifunde entgegen zu regen båts ten, die überdem den eigentlichen Todestag des Pipini nicht einmal bestimmen darf; so würde dies binlänglich seyn, derjenigen Zeitbestimmung, die seinen Tod auf den 24. September reßt, das Uebergewicht zu geben. Von wie vielem Gewicht mús sen daber nicht drey Urkunden dieses Kidnigs fenn, welche insgesamt an den Ort, da er gestorben und den Tag vor seinem Tode datiret sind! Wenn ein Schriftsteller, der beynaße zu eben derselben Zeit gelebt, eine oder mebrere Urkunden durch seinen Widerspruch um ihre ganze Glaubwürdigkeit þåtte bringen können; so würde solches

nur

(3) p. 179. (a) Mabillon de re diplom. p. 378. (6) Ibid. p. 387. Fontanini p.

209. seq. (c) Rerum Gallicar. et Francicar, scriptor, tom. 5. p. XLVII..

(?) Gefeßt, es würde in einer Urkunde voin in das Jahr 1702. Indessen ist es doch die Fahr 1701 der Tod des Königs Jacob angefü: Warheit, daß der König Jacob im Jahr 1701 ret; fo würde dies unstreitig kein hinlänglicher gestorben ist. Wenn dieser Feler gleich in den Beweis der unrichtigkeit derfelben seyn: indem nachfolgenden Ausgaben perbessert worden; so dieser Herr wirklich in diesem Jahre gestorben wird man ihnen doch nicht so vielen Glauben ist. Indeffen fonte jemand in der Meinung, benmessen, als einer Ausgabe, die faft zu eben daß das Zeàgnis eines Schriftstellers, der zu derselben Zeit herausgekommen. Es fan fich derselben Zeit gelebt, das Ansehen der Urkuns zutragen, daß die Urkunde durch eine bes: de, wenn sie demselben widerspricht, überwiegen' fer aufgeklärte Geschichte gerettet wird. Wenn múlse, nach drei oder vierhundert Jahr behaup: aber auch alle Denimáler waren verloren gee ten, das diefelbe unachtsers. Er dürfte sich zum gangen; so dürfte man dennoch nicht zwciflen, Semeis dessen nur auf die Ausgabe des floreri daß die streitige Urkunde der Ausgabe des Nos poni Jahr 1704 berufen. Ist wohl eine Ges reri vom Jahr 1704 vorzuziehen sey. Man schichte auf die man sich gründen fonte, diesem mus daher einer Urkunde ichr glauben als der Zeitpunct näher, als eben diese? Nun setzet Geschichte. diefe aber den Tod des Königs von England

) nur durch Folgerungen geschehen feyn. Es wurde nur einige Urkunden zu Saint Denis betroffen baben. Diese sind indessen wirklich aus diesem Grunde mit so vieler Jebbaftigkeit angegriffen worden; ja man þat sich geschmeichelt, daß ihre Unrichtig: teit vdllig dargetgan oder daß diefelben wenigstens böchst verdächtig gemacht worden.

S. 58. Wir beþaupten im Gegentheil mit unsern geschicktesten Kunstrichtern (0), daß Fortsetung. das Ansehen der Urkunden den Vorzug für die Glaubwürdigkeit eines Geschicht: schreibers babe, wenn er gleich zur Zeit der streitigen Begebenheit gelebt hat. Man urcbeile aus der Sache selbst, ob wir Unrecht Şaben. Der Geschichtschrei: ber ,, mit welchem man diese Urkunden bestreiten wil, hat selbst eine so grosse Mens ge andrer alter Schriftsteller wider sich, die mit den streitigen Urkunden in Ubsicht des Todestages Pipini volkommen übereinkommen: daß man die Zeitbestimmun: gen in der Fortsekung des Fredegarii auch ohne diese Urkunden nach dem Zeug: nis andrer Jahrbücher verbessern můste. Man fonte sich also mit Grunde mehr an das Unsehen der blossen Urkunden, als ay das Zeugnis des Geschichtschreibers Kal: ten (M). Wir haben ihn daber auch mit Recht der Urkunde nachgerekt. Und auf diese Art ist einer der stårfsten Einwürfe des P. Germon in einen Beweis wider ign felbst verwandelt worden (13).

S. 59.
(1) Schannat Vindic. Archiv. Fuldenf. p. 91. Marquard. Herrgott. Geneal. diplom.

Gentis Habspurg. praef. p. III. IV. Perezius Differt. Ecclei. p. 167. Chronicon
Gottwicenfe Prodroin, Part. I. lib. 2. p.77.

[ocr errors]

(M) Omnium litteratorum calculo decisum Quum enim haec fint litterae auctoritate pubfuit, scriptores inedii aeui, cum in notionibus lice confecrae, fignis sollemniter confignatae, chronologicis, tum in ipfis narrationibus histo. varia jura atque priuilegia continentes, longe ricis exigi corrigique posse et debere ad fidem profecto majorem fidem merentur, quam hidiplomatum ac chartarum Pagensium: fan- storici, priuatae fortis homines, qui plerumdumque potius effe pro re diplomatica, quam que aut nimis creduli aut nimis indiligentes pro fcriptoribus etiam coaeuis. Hinc ope Di. funt, aut partium ftudiis abrepti fe ligni in. plomatum illustre Ordinis noftri decus Joann. star, neruis alienis mobilis, duci sinunt. E Mabillonius euidenter probauit (Annal. Bened. contrario diplomata reruin gestarum seriem tom. 3. p.255.) Carolum Craffum anno 886 nude et aperte declarant, adeoque omni fide

Parifios a Normannorum oblidione liberalle, digniffima sunt . . . Diplomata eniin rerum
contra quod paffim habent fcriptores etiain medio aeuo et fubfequentibus teinporibus ge.
contemporanei, qui iter hoc in annum sequen- ftarum veras et genuings caufas memoriac
tem differunt: ve modo innumeros alios lo- produnt, quas Annalium conditores veligno-
cos filentio praetermittam, qui in seriptoribus rant, vel amore in fuos et odio in exteros
medii aeui a cordatis nostri seculi viris, fub- praeterinittunt - Ica nos cenfemus et ita
fidio chartarum, perque diplomata correcti quoque judicat Vir summus Joannes Mabillo-
funt et suppleri. Herrgott Geneal. diplom. nius nec non immortale litterati orbis decus
gentis Habfpurg. Prolegom. I. p. III. Wir Godefridus Guilelmus Leibnitius. Joannes
pflichten also nur dem Urtheil der gelehrtesten Henricus Jungius in praef, ad Jo. Lud. Wato
Manner bey. Der Verfasser der Vorrede zu theri Lexicon diplomaticum.
walthers Verzeichnis von Abkürzungen, drückt (13) Wenn eine Urkunde auch nur als eine
fich von den Urkunden folgender Gestalt aus: blolie Geschichte angesehen, und bey anderweis

tigre

Beitere Fors: setzung.

S. 9. Es ist wohl eher geschehen, daß gewisse Urkunden, die unter dem Vorwand eines Widerspruchs mangelhafter oder wenig befanter Geschichtbücher verdåchtig gemacht worden, in der Folge durch die Entdeckung alter Denkmåler gerettet werden können. Dergleichen båufige Erfarungen solten die Tritik inskünftige weit behutsamer in is: ren Urtheilen machen. Wenn man sie durch eine thårige Aufúrung der gåufigen int diesen Stücke begangenen Verfehen verbinden fonte, fich in ihre gehörigen Grenzen einzuschrenfen; so würde es uns hier leicht senni, eine große Menge von Beispielen anzufüren. Wir wollen uns aber hierüber in dergleichen verðrúsliche und wars scheinlicher Weise unnüge Untersuchungen nicht einlassen. Wir wollen nur noch die Antwort auf eine Frage aus der Diplomatik, die in einem im Mercurio bes findlichen Brief aufgeworfen worden (e), anfüren und damit die Erläuterung unsers Gegenstandes schliessen. Der Uuszug wird zwar ein wenig tang reyn; die Gründlichkeit desselben aber wird unsere teser für die Weitläuftigkeit schadlos halten.

Die aufgeworfene Frage war folgende: Ob man lIrkunden, die zwar mit allen Formalitåren verfehen sind, aber nicht mit der Geschichte übereinstim, men, oder der Geschichte, wenn sie den llrKunden widerspricht, den Vorzug in der Glaubwürdigkeit zuerkennen müsse: Der Verfasser unterscheidet gleich anfänglich mit dem V. Menestrier (f) nach Maasgebung der Art des Vortrags eine dreifache Art der Geschichte. Er nimt nemlich eine blosse Geschichte an, eine ausgeschmückte Geschichte und eine vermischte. Zu der blossen Geschichte gehdren die Jahrbücher, Lagebücher, gründliche und mit Beweisen versehene Chartularia,

oder

(e) Mercure de France, Décembre 1725 p. 3004 f. (f) Préface de l' Eloge hiz

stor. de la ville de Lion p. s.

tiger Erweislichkeit ihrer achten Richtigkeit aus bei Urkunden, sonderlich von der ersten Art diesem Gesichtspunct nach den besonders auf: von einer weit grössern Erweislichkeit, wenn fern Gründen der Zuverläßigkeit einer jeden man dabey fowohl auf die Personen, die dies Geschichte beurtheilet wird: fo bekomt ihr An: felben ausgefertiget, als auch die daber gegens sehen ein unleugbares Uebergewicht über eine wärtigen Zeugen und übrigen feierlichen Umstans jede sonst auch noch so glaubwürdige historische de fiehet; wobei aller Verdacht der Parteilich: Nachricht. Die aussern Bestimmungsgründe feit, der Leidenschaft und vorsetlichen Betruges der Glaubwürdigkeit einer jeden Geschichte find rev wegfallen mus. Durch den sonderlich in in diesem Fal hauptsächlich , theils die Fa: den neuern Zeiten aufgekoinmenen Gebrauc), hickeit des Verfafers, so daß aus dessen Ver: Geschichtbücher mit Urkunden und Documenten håltnis gegen die jedesmalige Entfernung der zu versehen und die erzálten Begebenheiten aus Zeit und des Orts der vorgetragenen Begeben: denselben zu erweisen und zu unterstügen wird heit, ingleichen aus dessen innern Geschicklich der Vorzug der Urkunden für eine blosse Ges Feit begreiflich und erweislich wird, daß er die schichte gleichfals bestätiget. Ein ansehnliches Warheit schreiben können; theils aber auch die Verzeichnis solcher Geschichtbücher ist vom Hrn. Quirichtigkeit desselben, daß er wirklich die Johan Peter von Ladewig in der Vorr. zum Wärheit berichten wollen. Ob nun gleich die 1. Th. der Reliquiar. Mstor. Ş. 39 und vom Beurtheilung dieses lettern Stückes ben einein Srn. Daniel Eberhard Baring in Claue di. blojien Geschichtschreiber den meisten Schwie: plomatica S.69-130. der neuen Ausg. vom rigkeiten unterworfen ist: fo ist dieselbe doch Jahr 1754 erthyeilei worden.

[ocr errors]
[ocr errors]
[ocr errors]
[ocr errors]

diplomatische Geschichtbücher. Die ausgeschmückte Geschichte gründet sich gewonli: cher Weise auf die blosse Glaubwürdigkeit des Verfassers.

S. 60. ” Die gemischte Geschichte, sagt unser scharfsinniger ungenanter Verfasser (9), Brief aus ist diejenige, die ausser dem Puß der ausgeschmückten Geschichte noch die Be: dem Mercure

de France. weise aus der blossen Geschichte bey sich füret; das ist, die igre Begebenheiten und deren Zeitbestimmung auf authentische Schriften, auf dffentliche Acten und andre Stücke dieser Art gründet, auf welche sie sich beruft und die sie anfüret ::: Wenn sich die blosse Geschichte aufJahrbücher, Tagebücher; öffentliche Acten

und Urkunden gründet; so kan kein wirklidher Widerspruch zwischen denselben und » solchen Urkunden, die die erforderlichen Formalitäten an sich haben, stat findert.

Wenn sich dergleichen aber äussern solte, so ist der Feler eßer in den Jahrbüchern, Fastis und Tagebüchern zu vermuten, als in offentlichen Ucten und Documenten. Der Grund davon ist dieser, weil in dem Augenblick, in welchem die offentliche Ucte ausgefertiget worden, auch die Zeit, die Namen und Würden der contra: þirenden Personen auf das genaueste in derselben bestimt worden, und weil sie nicht von einer einigen Privatperson, sondern von dffentlichen Personen und mit sol: chen Formalitäten ausgefertiget worden, wobey kein Frtum stat finden können (N).

Mit den Jahrbüchern, Tagebüchern und andern Werfen dieser Art verhält es sich aber ganz anders; indem sie gewonlicher Weise lange Zeit nach den gesche: benen Begebenheiten und an entfernten Orten in den Zimmern der Privatperso: nen aufgelegt werden, die sich oft nur auf ein blosses Forensagen gründen. Wenn sie sich aber auch an den Det befinden und die Begebenheiten, so wie sie sich nach einander zutragen, aufzeichnen solten : ro behaupte ich doch, daß fie dieselben fast unmöglich auf das genaueste berichten können; wenn sie nicht ven allen und jedeu Begebenheiten gegenwärtig sind, und reør grosse Fähigkeiten befißen, das wahre

von dem falschen zu unterscheiden. Hat man, zum Beispiel, unter zweihundert » Beschreibungen einer und eben derselben Schlacht wohl viele gefunden, die volkom:

nien tuit einander übereinstimmen? Wie viele Unrichtigkeiten wird also nicht ein Vérfasser, der ein Tagebuch von Begebenheiten verfertiget, schreiben, wenn er nicht ungemein sorgfältig ist, sich von der Warbeit zu unterrichten. Ein schlecht unterrichteter Zeuge wird ihm erzálen, daß der Hr. von : : : an einem gewissen Orte, an einein gewissen Tage und in einein gewissen Jahre gestorben ren. Eben dieses Gerücht verbreitet sich auf allen Seiten, diese Neuigkeit wird ihm oft wiederholet, er zeichnet fie in seinem Tagebuch auf, fie bleibt daselbst stehen, und demohnerachtet ist sie unrichtig. Hr.von : : : ist nur frank gelesen und erst zwen Jahr darr.ac gestorben. Einige erfennen ihren Jr: tum, der größte Haufe bålt ißn aber noch allezeit für todt. Unfer Verfasser ge: bdrt unter die legtern, daßer er auch seiu Tagebuch nicht verbessert. Indessen

macht

[ocr errors]
[ocr errors]
[ocr errors]
[ocr errors]

(9) Mercure, Décembre p. 3008.3009. (N) Das heist, daß dergleichen nur sehr selten geschiehet.

macht der Hr. oon : : : seitdem man ihn für todt bålt, noch viele Verfaufvertrås ge, Schenkungen u. f. f. Das Tagebuch wird nachmals gedruckt und so b.tómt

man einen Grund, die feit seines angeblichen Todes, der selbst von dem Verfasser » des Tagebuchs aufgezeichnet worden, in seinem Namen ausgefertigten Acien für

unacht zu halten.

Beschlus.

S. 61. Wenn die bloßfe Geschichte solchen Jrcümern unterworfen ist, was for man denn wohl von der gemischten oder ausgeschmückten Geschichte denken, die nid)t ro genau renn können? Es ist daher ein unerweislicher Saß, wenn man mit dem Vera fasser einer bekanten Niemoire begaupten wil (6), daß die alten Urkunden • - den Gelehrten oft mehr Arbeit verursachen, als sie ihnen Licht ertheilen, • - und daß die Geschichtbücher, die durch die Ordnung der Begebenheis ten, zugleich die Zeit bestiminen, in welche sie geboren, weit bequemer sind unsre Zweifel zu heben. Solte denn, fónten wir mit dem Hrn. Cochin (1) biers auf antworten, das veränderliche Urtheil eines Sdriftstellers nicht dem 213. seben eines Originalstůctes nachzusegen seyn: Wenn das Anfeßen einer Dris ginalschrift die Glaubwürdigkeit eines zu derselben Zeit lebenden Geschichtschreibers überwiegen fol; so ist es nicht allemal nótig, daß er zweifelhafte Begebenbeiten ber þaupten müsse. Er mag sie vortragen, wie er wil; so ist doch das Unseben offentlis cher Personen, die die Urkunde ausfertigen, dem Ansehen einer Privatperson, die eis ne Geschichte schreibet, vorzuziehen, wenn sonst alle übrige Umstände gleich sind.

[ocr errors]

S. 62. Uebergewicht Alsdann aber wurde das Unseßen der Geschichte die Glaubwürdigkeit der Ur: der Geschichte kunden überwiegen, wenn diese legtern gewissen Personen entweder aus Schmei: über Urkun: chelen oder aus Jrtum Titel und Würden beilegten, die ißnen unstreitig nicht zu: den.

kommen; wenn sie vielen aufrichtigen und scharfsinnigen Geschichtschreibern, die einander nicht abgeschrieben, widersprechen und die festesten Grundstüken der Ge: schichte umstossen würden. Wenn sie zum Beispiel, behaupten. würden, daß Clovis zu eben derselben Zeit regieret habe, als Justinian, oder wenn man auf den Urkunden des Dagobert die Unterschriften der Herzoge oder Grafen von der Vor: mandie antreffen würde (14). In diesen und andern ånlichen Fällen, wovon doch

ein

(h) Mémoir, de Soissons p. 178.. (i) 1. Mémoir. de Compiegne p. 26. (14) Da Dagobert der erste oder ältere, fen von der Normandie freilich noch nicht auf son dem hier eigentlich die Rede ist, un das den Urkunden dieses Kdnigs angefüret wer: Fahr Chrifti 630 regieret; den Khordluiden den. Der Name des Herzogs der Chormannen oder x7ormannen aber, erst von Carl dem dis der sie bey diesem legten Einfal in die frankis d'en um das Jahr 888 ein Theil von Zeus rchen Länder anfürete, war Xollo, und von firien abgetreten worden, welcher von ihnen demselben werden die nachinaligen Herzoge vor den Namen ormannia , oder die Xhormans der Formandie hergeleitet. die bekommen; so können die Herzoge oder Gra.

« VorigeDoorgaan »