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- 282 6 Buch. KeitheGehichte 5. Jahrhundert. Von den

Würden des weiter aus etlichen ihrer Gesetze oder Edicte wahrnimt, darinnen sie die Zunamen Du Comes, Flavius, Justus, Victor etc. annehmen. Die Gewohnheit kam in Srankreich Ä nach und nach auf, daß man diejenigen Dux hieß, welche etliche Bezirke regierten, Patuicius. und Comes diejenigen, welche nur einen derselben unter den Ducibus regierten. So nennet Gregorius von Tours einen, Namens Victorius, Dux, welcher im Jahr 475 von Eurich, dem König der Westgothen, zum Stadthalter über Auvergne und sechs andere Bezirke gesetzt worden. Dieser Fürst bediente sich eines seiner Bedienten Namens Leo zur Aufsetzung seiner Briefe und Abfassung seiner Gesetze. In dem 5. und 6. Jahrhundert waren die Secretarien der Ober:

* herren eben das, was in den folgenden Zeiten die Groskanzler gewesen. Damals - hatten alle Könige der rauhen Völker die Gewohnheit, diejenigen Zierrathen der Consuls und Kaiser anzunehmen, welche ihnen nützlich seyn konnten, dieweil ihre Staaten eine große Anzahl von römischen Bürgern begriffen, die gewohnt waren die Obrigkeiten und (U) Gebräuche des Reichs in Ehren zu halten. Das Patrio eiat (V) war eine Würde in dem Königreich Guntrams, des Königs von Bur gund. Seine Vorfahren hatten solche von den römischen Kaisern erhalten und

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S. 424-
Wir wollen hier von dem vermeyntlichen Diplom des Kaisers Theodos des
jüngern, das die Aufrichtung der Universität zu Bologna betrift, aus keiner andern
Absicht reden, als um das Lächerliche derselben zu zeigen. Nach einer kurzen Vorrede

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(t) Italia feratom. 3. col. 9. (u) Bo L LAND. t. 3. februar. p. 653.654.

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Die älteste von Herrn Mabillon bekannt gemachte Charte enthält die an die

Kirche zu Corneto in Toscana im Jahr 471 gemachte Schenkung.

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nur die (Z) Schlußformeln auf, nämlich die Anmeldung des Notars, die Ordnung, nach welcher solche in die öffentlichen Acten einzutragen, den Vergleich die Zeitangabe

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Herr Mabillon (c) hat ein überbliebenes Stück von einer

491 geliefert, vermittelst welcher eine vor: nehme

(b) T1 LLE M. hist. des Emper. tom. 6. pag. 490.

plom. p. 89.

(Y) Laminam, sagt ein alter (k) Schriftsteller, wenn er von dem Theoderich redet, auream jusfit interrasilem fieri quatuor literas Regis habentem ; unde, ut si subscribere voluisset, posita lamina super chartam, per id subscriptio ejus tantum videretur.

(Z). Es wird alles so ausgedruckt: Hanc autem (l) scripturam donationis Feliciano notario meo scribendam dictavi, eique relectae a me sine dolo malomanu propria subscrips et gestis allegari propria voluntate mandavi, stipulantibusque venerabili viro Presbytero, Diaconibus, universisque clericis memoratae ecclesia de omnibus supradictis spopondi. Sub

(k), Ad calcem AM M 1 AN 1 MAR c

re diplom. P.462.

scripta XV. kal. Maiarum, Domno LEONE. PP.

(idest, perpetuo) Augusto quartum, PROBIANO V. C. Cos. FL. VALIA. Q- THEODoVIUS V. C. et INL. et Comes et Magister utriusque militiae huic donationi a me dictatae et mihi relectx praediorum omnium supra scriptorum, argenti et vestium, servata et in perpetuum custodita lege et conditione, quam eidem donation imposui, consens et subscripsi, salvo scilicet usufructu supra scriptorum agrozum, quem supra eadem mihi scriptura servavi. Man merke bey dieser Unterschrift die Clau: sul an, vermöge welcher man sich den Nieß: brauch der an die Kirche geschenkten Lände: reyen vorbehält.

x LL IN I, edit. 168I. p2g. 669. (1) De

(c) supplem. dere di

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