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nehme Frau, Namens Maria, der Kirche zu Ravenna ein Grundstücke schenket. an die Kirche

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zu Corneto und Ra: VCIllM.

Zeitangaben vom Tage und vom Postconsulat, die Unterzeichnung der Maria, die

Unterschrift durch einen Bevollmächtigten, die von dreyen Zeugen und die Acte über die Eintragung in das öffeutliche Protocoll.

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Der P. Wabillon (d) hat ferner eine Charte von ägyptischen Papier bekannt gemacht unter der Ueberschrift: Donatio sex unciarum a Johanne Spathario

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Man trift darinnen merkwürdige (B) Formeln und

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(d) Supplem.de re dipom. p. 89.

(A) Chartulam Jovino notariomeo seriben- - Nach diesen Unterschriften lieset man die

dam dictavi; cuique, quia ignoro litteras,
signum crucis feci: ad quod Castorium V. C.
carum meum, ut pro me subscriberet, con
rogavi, nobilesque viros, qui suns suscriptiones
dignanter adnectant ; pari suplicatione poposco,
ftipulantique Tibi, Vir Dei, sanctissime pater
et Papa Johannes, spopondiego qui supra Ma-
zia et ob juris ecclesiae perpetemfirmitatem,
cum hanc chartulam allegare placuerit gestis
municipalibus, mea prosecutio subsequatur.
Actum Ravenna sub die quarto nonas Janua-
rias, P. C. Flavi Fausti junioris V. C. Cons.
Signum † Mariae supra fatae donatricis.
Flavius Castorius V. C. huic donationi,
rogante Maria supra fata . ipsa praesente ad
signum ejus pro ea subscrips.
Suscriptio resium.
Flavius Gregorius V. C. huic donation,
rogante Maria supra fata, ipsa praesente, testis
suscrips. -
Fl. Hilarus scriniarius clericus huic donatio-
ni: rogante Maria sepe fata, ipsa praesente
testis suscrips.
F. Servus V. H. Argentarius, huic dona-

ioni, rogante Maria sope fata, ipsa praesente

teflis suscrips.

Acte der Eintragung in das öffentliche Pro tocoll. Es ist dieselbe wie die andern gerichtlichen Schriften mit mancherley Neben: bescheiden unterbrochen. Sie schließet mit dem Ausspruch und mit den Unterzeichnun gen der obrigkeitlichen Personen: Flavius Projectus clericus, et iterum Mag. inspectis iis gestac dentur ex more. -

Flavius Rusticus V. H. filiomeo projecto, quiet iterum Mag. gesta aput eum habita recognov1.

(B) Vitali tabellioni hujus civitatis Ravennae rogatorio meo . . . . dictavi, in qua subter; posteaquam mihi coram testibus . . . ad singula relecta est consentiens in omnibus, mano propria propter ignorantia litterarum, signum sanctae crucis feci, et testibus . . . ame rogitis optuli subscribendam. Die Acte sel: ber endiget sich mit diesen Formeln: stipolatione (*) et responsione subter interposita. Actum Imperatore, Consule et die supra scribtis. Darauf komt die Unterzeichnung der schenkenden Personen: Signum + manus Johannis V. C. prim. numerii Fel. Theod. supra scriptidonatoris omnia supra scripta agnoscen

tis et consentientis etc.
(*) Die

Einrichtung einer Charte von ägyptischen Papier

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Wir haben uns in unserm 7. Theil (e) anheischig gemacht, die bey den R8mern zur Eröffnung der Vermächtnißbriefe erfoderlichen beobachteten Gebräuche zu erklären. Selbige zeigen sich auf der Rolle (f) von ägyptischen Papier, die die öffentlichen Acten von Ravenna im 5. und 6. Jahrhundert enthält, die wir zu

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Ende des J. Bandes dieses Werkes bekannt gemacht haben, deren Inhalt foigender

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HART, Commentar.de rebus Franc. orient. t. I. P, 633

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des Vermächtnisses an, welche man allezeit ausdruckt, oder mit der Angabe der Zeit

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innen man deren nur viere wahrnimt. Wenn sich mehrere Siegel dabey befinden

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- S. 43 J. Darauf verordnet die Obrigkeit, daß die Siegel erbrochen, der Faden zerschnit-Eröffnung,

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alsobald durch das officium, das ist durch die Unterbedienten des Gerichtshofes voll. Äs.

zogen. Das Testament fängt entweder mit dem Namen oder den Titeln des Stifters Ä

Und

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:

er

man die Vorlesung des Testamentes nicht weiter fort: ein andermal fähret man fort

bis zur Ernennung des allgemeinen Erbnehmers, welche man mit einer Art von einer
kleinen Lobeserhebung begleitet. *- v

S. 437.
Bey dem letzten Vermächtniß, das auf der Rolle von ägyptischem Papier ent- Vorbehalt

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sich die Freyheit vor ein ander Codicll auf Papier, auf Pergamen oder auf eine jede Wiederho:

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der Zeit und des Orts, in dem Namen der Stifter der Vermächtnisse, der Zeugen, --der obrigkeitlichen Personen und anderer öffentlichen Bedienten, sondern auch in den

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(C) Der Hr. Marquis UMTaffei legt unter den in seiner diplomatischen Geschichte her: ausgegebnen ägyptischen Papieren einem Stick aus dem Büchervorrath zu Wien in Oesterreich den zweyten Rang bey. Man

erblicket auf solchem weder die Zeitangabe,

noch den Namen des Orts, wo es aufgesetzet worden; aber man bemerket doch darauf,

(p) Pog 149

seiner (p) Meynung nach, einige Würden und Gewohnheiten, welche einen glaubend machen können, daß es vom 4. Jahrhundert her sey. Nun aber ist die obrigkeitliche Per: son, welche die Mittheilung der öffentlichen Acten auf dem Papier der kaiserlichen Bit bliothek verwilliget, eben dieselbige, welche nebst einigen anderen Bedienten des *# Os?

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