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ches werden dann wohl die Beweise derselben seyn? Wenn man zeiget, daß sie den aus der Geschichte erweislichen Begebenheiten in keinem Stücke widersprechen, daß sie weder wider die algemeinen noch auch besondern Gebräuche und Formeln derjeni gen Zeit, in welche sie gesetzt werden, streiten und daß ihre Schrift der Schrift desjeni gen Zeitpuncts, in welcher sie datirt worden, gemäs ist; so wird ihre oto:

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(Io)Die mehresten Gründe, mit welchen Ger: mon die Diplomatik zu bestreiten gesucht sind wohl aus eben der Quelle geflossen, aus welchen die elenden Bemühungen des Johan Hardouin und des Hrn. Abt le Maserier hergekommen; von welchen der erstere aus einer ganz besondern Reigung zum Sonderbaren die mehresten Denk mäler des Altertumsverdächtig zu machen und auf die Trümmern derselben ein ganz neues Gebände der alten Geschichte zu gründen gesucht, der letztere aber die ganze alte Geschichte ver. dächtig machen und sich durch deren Bestreit tung den Weg zur Unsterblichkeit bauen wol: len. Der Unglaube und eine uneingeschränkte Zweifelsucht hat in der Geschichte und den da: mit verwandten Wissenschaften ein weites Feld

gefunden sich über die vorgegebene Schwäche

der menschlichen Erkentnis lustig zu machen, und aus diesem Grunde die vornemsten Stützen nicht nur der bürgerlichen Geselschaft, sondern auch der Religion selbst feindselig zu behandeln. Wenn indessen dergleichen Einwürfe und Arten des Angrifs als vom V. Germon zur Bestrei? tung der diplomatischcn Wissenschaft gebraucht worden, algemeiner werden und auch beyandern Warheiten angebracht werden solten; so würde nicht nur der gröste Theil unsrer Erkentnis von götlichen, und menschlichen Warheiten Gesar laufen ungemein enge eingeschränkt zu werden, sondern es würde auch unser ganzes Verhalten im gemeinen Leben unendlichen Schwierigkeiten ausgesetzt werden.

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" änderung der Feder und Dinte hinlänglich ist, denen Schriften die genaue Aen” lichkeit völlig zu benemen (E). "

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die von der Verschiedenheit des Alters, der Zeitumstände, der Feder, der Dinte und

des Papiers abhänget. Das Siegel wird zuweilen verändert. Die Schreibart ist eben sowohl Abwechselungen unterworfen, als die Formeln. In den folgenden

3. Wenn

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- zeit eine Klippe seyn, woran dergleichen Betrüger scheitern werden. Seine Gegner, F - *

2, die - E

p) Germon. Discept. II. p. 71, u.f: (q) Suplement. dere diplomat. c.4 P. 17

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