Pagina-afbeeldingen
PDF
[ocr errors][ocr errors][ocr errors][ocr errors][ocr errors][ocr errors][ocr errors][ocr errors][ocr errors][ocr errors][merged small][ocr errors][ocr errors]

ein Volk im schreiben nur der Zeichen der Gedanken bedienet, und man die Schrift desselben mit der Schrift eines andern Volks vergleichen wil: so darf man nur unter: suchen, ob in der einen Schrift einer oder anderer Buchstab befindlich ist, den die an

dere nicht hat. Denn dergleichen Buchstaben würden eine Schrift andeuten, die die

[ocr errors]

6. e

[ocr errors][ocr errors][ocr errors][ocr errors][ocr errors][merged small][ocr errors][ocr errors]
[ocr errors][ocr errors][merged small]

und Veränderungen derselben in so vielen Jahrt hunderten wegnemen würde. Er mutmassek, daß sich eine grosse Aenlichkeit zwischen diesen beiden Sprachen werde entdecken lassen; wenn man alles, was ihre ursprüngliche Einfalt ver: stellen könte, wegnemen und sie alsdann mitein: ander vergleichen wolte. Die einsylbigen Wort te, welche ein eigentümliches Kenzeichen der chinesischen Sprache sind, scheinen ihm ein Merk: mal der ersten Sprache in der Welt zu seyn (2). Er sucht daher auch der bebräischen Sprache diese Eigenschaft beizulegen; indem er dieselbe auf eine von der gemeinen Aussprache etwas ver: schiedene Art ausspricht und sie dadurch auf einsylbige Worte einschränkt. Bald darauf aber macht er eine Sprache daraus, deren einsylbige Worte in zweisylbige verwandelt werden. Nach seinem ersten Lehrgebäude bestehen die hebräi: schen Worte, so wie sie wirklich beschaffen sind, nur aus einer einigen Sylbe; nach dem zweiten aber sind sie insgesamt aus zweien zusammengesetzt, wovon aber jede ursprünglich ein besondres Wort ausgemacht hat. Und so sind die Menschen, seiner Meinung nach, mit der Zeit nach und nach auf die Erfindung eines solchen Alphabets, als das unsrige ist, gekommen.

(2) s.CH VC KFoRD Ibid.
B

*

[ocr errors][ocr errors]
[merged small][ocr errors][ocr errors][ocr errors][ocr errors][ocr errors][merged small][ocr errors][ocr errors][ocr errors]
[ocr errors]

chen an, warum sich nicht auch die Egyptier, wie

die Chineser, mit mehrerin Eifer auf die wilkür: lichen Zeichen gelegt; welche Ursachen erhaupt: sächlich aus dem verschiedenen Genie beider Völ: ker herleitet. Wenn man alles dieses zusam: wennint; so ist es kein Wunder, daß die Nach:

[ocr errors]
[ocr errors][ocr errors][merged small][ocr errors][merged small][ocr errors][ocr errors][ocr errors][ocr errors][merged small][ocr errors]
[ocr errors][ocr errors][merged small][ocr errors][ocr errors][merged small][ocr errors][ocr errors][ocr errors][ocr errors][ocr errors][ocr errors][ocr errors][ocr errors]
« VorigeDoorgaan »