Pagina-afbeeldingen
PDF

glaubt, die Hieroglyphenwären eine Erfindung der egyptischen Priester gewesen, wodurch sie ihre Geheimnisse den Augen des Pdbels entziehen wollen; obgleich nicht zu leugnen ist, daß nach Erfindung der alphabetischen Schrift die Hieroglyphen noch immer für gottesdienstliche und wissenschaftliche Sachen beibehalten worden. Dis ist ohngefär der Inhalt der ersten Abschnitte des zweiten Hauptstücks. Niemand ist zu unsern Zeiten in Aufklärung der Hieroglyphen glücklicher gewesen, als Herr Warburton in seiner Divine legation of Moses, der ein ganz neues Lehrgebäude auf dem Grunde aufgefüret hat den bereits der Herr Graf Caylus in seinem Récueil d Anquités gelegt hatte. Da unsere Verfasser bey Verfertigung dieses Hauptstücks die Arbeit des gelehrten Engländers noch nicht gekant und gebraucht haben, so habe das wichtigste daraus in den Anmerkungen beigebracht.

[ocr errors]
[ocr errors]
[ocr errors]

um andern Völkern mitgetheilet. Wie wird es nun aber mit den

[ocr errors]
[ocr errors]
[ocr errors]

hen benommen haben, um seinem Volke auch dadurch alle Reizung zur Abgötterey der Egyptier zu benemen. Daß dieses gerade die jetzige hebräische Quadratschrift nach allen ihren Zügen und Umständen gewesen, wird sich wohl nicht mit der strengsten Gewisheit behaupten lassen. Ja es würde, ohne ein Wunder anzunemen,

nicht einmal möglich seyn, daß sich die Schrift eines Volks in einem Zeitraum von etlichen tausend Jahrenvolkommen gleich bleiben solte. Wir haben ja die Beispiele von den Schriften aller Völker vor uns.

[ocr errors]

catholischen Kirche, um der Folgen für die Vulgata willen, beinahe zu einem Glaubensartickel geworden ist. Es ist dieses die Meinung von dem hohen Altertum dersamaritanischen Schrift und des damit geschriebenen Pentateuchus. Die sogenante chaldäische oder Quadratschrift ist ihrer Meinung nach, erst nach

[ocr errors]

des in ihrer Kirche üblichen Gewissenszwangs willen behaupten

müssen, in den Anmerkungen zu bestreiten. Ich habe mich jedoch dabey der möglichsten Kürze beflissen, und die Gründe, warum ein ÄÄ nicht angenommen werden könne, mehr angezeiget

ausgesUreT. G - so -

. Von der samaritanischen Schrift kommen unsre Bene

dictiner auf die verschiedenen Richtungen, die man vor Alters der Schrift gegeben. Sie handeln im siebenten Abschnit von der Perpendicular-Cirkel- und Horizontalschrift; in dem achten von der Bustrophedonschrift; woraufim neunten und zehnten einige der ältesten Ueberbleisel des Altertums erkläret werden, die

hier zuerst hckant gemacht worden, und alles, was man in # \. - UC

[ocr errors]

Stück nur Altes hat, um etliche Jahrhunderte übertreffen. Die übrigen Abschnitte dieses Hauptstücks enthalten die andern morgenländischen und mitternächtigen Alphabete, ausserdem lateinischen,

die zugleich auf mehrern Kupfertafeln vorgestellet und miteinander verglichen werden. - V

[ocr errors]

vierten endlich eine ausfürliche Geschichte eines jeden Buchstab unsers Alphabetsgeliefert wird.

[ocr errors]
[ocr errors]
[ocr errors][merged small][merged small]

von dem Ursprung, der Anzahl, den Veränderungen und verschiedenen Arten derselben,

Diplom. 11. Th. - A

[ocr errors][graphic]
« VorigeDoorgaan »