Das Wahlverhalten von Männern und Frauen - Eine Langzeitstudie von BundestagswahlenGRIN Verlag, 2007 - 152 pagina's Magisterarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Politik - Sonstige Themen, Note: 1,5, Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald, Sprache: Deutsch, Abstract: Die politische Wahl stellt eine vergleichsweise wenig Engagement erfordernde Legitimation des politischen Systems seitens der Bevölkerung dar. Dennoch wächst der Anteil derjenigen Westeuropäer, die sich ihrer Wahlstimme enthalten. Der Anstieg des Nichtwähleranteils in Westeuropa bietet Anlass zu gezielten Untersuchungen und kritischen Fragen: Befindet sich Westeuropa in einem Stadium der Politikverdrossenheit? Nimmt das Vertrauen der Bürger in das demokratische System an sich ab? Welche Bedeutung wird politischen Institutionen wie dem Parlament in westeuropäischen Demokratien noch beigemessen? Ist die abnehmende Wahlbeteiligung Ausdruck einer allgemeinen Zufriedenheit mit der Funktionsweise des politischen Systems oder das Anzeichen für eine gestörte Beziehung zwischen Wählern und Gewählten? Zur Beantwortung der vorliegenden Fragen werde ich in folgenden Schritten vorgehen: Im theoretischen Teil dieser Arbeit gilt es zunächst die Begriffe Politikverdrossenheit und Nichtwähler zu definieren. Anschließend werde ich die damit in Verbindung stehende Krisen- und Normalisierungsthese näher erläutern. Nach einer kurzen Analyse der Wahlbeteiligungsentwicklung in elf westeuropäischen Ländern, wird im empirischen Teil dieser Arbeit untersucht, ob Westeuropa sich in einem Stadium der Politikverdrossenheit befindet und welche "Objekte" den Unmut der Bürger auf sich ziehen. Auf Grundlage des European Value Survey von 1999 werden dabei sowohl die Gemeinsamkeiten als auch Unterschiede zwischen Wählern und Nichtwählern aufgezeigt. Mit den empirisch dargelegten Befunden zum Verhältnis von Demokratie und Nichtwahl, werde ich belegen, dass in Westeuropa von Demokratieverdrossenheit nichts zu verspüren ist und auch keine generelle Politikverdrossenheit vorherrscht, sondern der Unmut der Bürger sich in erster Linie auf Parteien und |
Overige edities - Alles bekijken
Das Wahlverhalten von Männern und Frauen - Eine Langzeitstudie von ... Ariane Peters Gedeeltelijke weergave - 2005 |
Veelvoorkomende woorden en zinsdelen
alten Bundesländern Arbeitslosigkeit ARBEITSPLÄTZE beiden Geschlechtern Beta-Wert Bewertung Bundesrepublik Bundestagswahl 1990 Bundestagswahl 2002 Bündnis 90/die Grünen Case Processing Summary CDU ISSUE CDU/CSU PID Controlling Correlation is significant CSU PID deutlich deutschen Wiedervereinigung Deutschland Edmund Stoiber Einfluss Ergebnisse Ergebnisse der Bundestagswahl Erklärungspotential Frequency Percent Valid Geschlecht männlich Count geschlechtsspezifischen heißt Issue Pearson Correlation Issuekompetenz Issueorientierung bei Kontrolle Kandidatenbewertung nach Geschlecht Kandidatenorientierung Kanzlerkandidaten Kontrolle der Parteineigung Korrelationswerte level 2-tailed Männern und Frauen Mean Michigan-Modell neuen Bundesländern Oskar Lafontaine ostdeutschen Parteibindung Parteien Parteiidentifikation Parteineigung 1998 Parteiwahl Percent Geschlecht Percent N Percent Percent Valid Percent PID Pearson Correlation Politbarometers politischen Problemlösungskompetenz Prozent Regressionsanalysen Rudolph Scharping Skalometer Gerhard Schröder Skalometer Helmut Kohl Skalometer Rudolph SPD Issue SPD SPD-Wahl Stärke der Parteineigung Sympathiepunkte Tabelle Total Count Total N Percent unabhängigen Variablen Unionsparteien Unterschiede Valid Percent Percent Wahl Wahlabsicht Wahlbeteiligung Wähler/Innen Wählerschaft Wahlforschung Wahlverhalten von Männern weiblich Count West Westdeutschland Zusammenhänge zwischen Wahlentscheidung Zweitstimmen
Populaire passages
Pagina 19 - Viele Leute in der Bundesrepublik neigen längere Zeit einer bestimmten politischen Partei zu, obwohl Sie auch ab und zu mal eine andere Partei wählen. Wie ist das bei Ihnen: Neigen Sie - ganz allgemein gesprochen - einer bestimmten Partei zu? Wenn ja, welcher?
Pagina 83 - Sie auch ab und zu mal eine andere Partei wählen. Wie ist das bei Ihnen: Neigen Sie - ganz allgemein gesprochen - einer bestimmten Partei zu? Wenn ja, welcher?" „Wie stark oder wie schwach neigen Sie - alles zusammengenommen - dieser Partei zu: sehr stark, ziemlich stark, mäßig, ziemlich schwach oder sehr schwach?
Pagina 80 - Kohl oder Schröder: Determinanten der Kanzlerpräferenz gleich Determinanten der Wahlpräferenz?, in: Zeitschrift für Parlamentsfragen, September 1998,8.401-421.
Pagina 79 - Die CDU/CSU nach dem September 1998: Von der Wende zum Ende?; in: Niedermayer, Oskar (Hrsg.): Die Parteien nach der Bundestagswahl 1998, Opladen : Leske + Budrich, 63-82.
Pagina 83 - Thermometer von plus 5 bis minus 5, was Sie von einigen führenden Politikern halten. +5 bedeutet, dass Sie sehr viel von dem Politiker halten; -5 bedeutet, dass Sie überhaupt nichts von ihm halten.
Pagina 82 - Wenn schon am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre: welche Partei würden Sie dann wählen?
Pagina 84 - Das für Sie wichtigste Problem ist .... Welche Partei ist Ihrer Meinung nach am besten geeignet, dieses Problem zu lösen?
Pagina 82 - Wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre, würden Sie dann zur Wahl gehen?
Pagina 79 - Politische Einheit - kultureller Zwiespalt? Die Erklärung politischer und demokratischer Einstellungen in Ostdeutschland vor der Bundestagswahl 1998. Frankfurt am Main, S.
