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Carl Winters Universitätsbuchhandlung Heidelberg.

KIELER STUDIEN ZUR ENGLISCHEN PHILOLOGIE herausgegeben von Dr. F. Holthausen,

o. Professor an der Universität Kiel.

1. Die Pronomina im Frühmittelenglischen. Laut- und Flexionslehre von OTTO DIEHN. 8°. geh. 2 M. 80.

2. The Life and Death of Jack Straw. Eine literarhistorische Untersuchung von HUGO SCHÜTT. 8°. geh. 4 M. 40.

3. Zur Quellenfrage von Shakespeares,,Much Ado About Nothing“ von FRITZ HOLLECK-WEITHMANN. 8°. geh. 2 M. 40.

4. Studien zur Hornsage. Mit besonderer Berücksichtigung der anglo-normannischen Dichtung vom wackern Ritter Horn und mit einer Hornbibliographie versehen. Ein Beitrag zur Literaturgeschichte des Mittelalters von OTTO HARTENSTEIN. 8°. geh. 4 M. 5. Die Frage in der altenglischen Dichtung. Eine syntaktische Studie von OTTO HENK. 8°. geh. 2 M. 80.

Neue Folge.

Die Hefte 1-4 erschienen bei R. Cordes in Kiel.

5. Felicia Dorothea Hemans' Lyrik. Eine Stilkritik von W. LEDDERBOGEN. 8°. geh. 4 M. 40.

6. The Tragedy of Nero, Emperour of Rome by NATHANIEL Lee Nach dem Originalquarto von 1675 und handschriftlichen Ver besserungen des Dichters herausgegeben und mit Einleitung, Anmerkungen und den Variationen späterer Ausgaben versehen von RICH. HORSTMANN. 8°. geh. 2 M. 20.

7. Der syntaktische Gebrauch des Infinitivs im Frühmittelenglischen von HERMANN SANDERS. 8°. geh. 3 M. 50.

ALT- UND MITTELENGLISCHE TEXTE

(Old and Middle English Texts) herausgegeben von

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F. Holthausen,

Prof. an der Universität Göttingen Prof. an der Universität Kiel 1. Havelok. Herausgegeb. von F. HOLTHAUSEN. 2. Aufl. Mit einer Tafel. 8°. geh. 2 M. 40, Leinwandband 3 M.

2. Emare. Edited by A. B. GOUGH. 8o. geh. 1 M. 20, Leinwandband 1 M. 80.

3. Beowulf nebst den kleineren Denkmälern der Heldensage mit Einleitung, Glossar und Anmerkungen, herausgegeben von F. HOLTHAUSEN. I. Teil: Texte und Namenverzeichnis. Dritte verbesserte Auflage. Mit 2 Tafeln. 8o. geh. 2 M. 20, Leinwandband 2 M. 80. II. Teil: Anmerkungen und Glossar. Dritte verbesserte Auflage. Mit 2 Tafeln. 8o. geh. 2 M. 80. Leinwandband 3 M. 20. 4. Cynewulfs Elene. Herausgegeben von F. HOLTHAUSEN, 2. Auflage. Mit einer Tafel. 8°. geh. 2 M., Leinwandband 2 M. 60. 5. Sir Perceval of Gales. Herausgegeben von J. CAMPION und F. HOLTHAUSEN. Mit einer Schrifttafel. 8o. Geh. 2 M. 50, Leinwandband 3 M. 10.

6. Die mittelenglische Gregoriuslegende, herausgegeben von CARL KELLER. 8°. geh. 3 M. 20, Leinwandband 3 M. 80.

7. Die ältere Genesis. Mit Einleitung, Anmerkungen, Glossar und der lateinischen Quelle, herausgegeben von F. HOLTHAUSEN. Mit 1 Schrifttafel. 8°. geh. 2 M. 80, Leinwandband 3 M. 40.

Werden fortgesetzt!

Ein diplomatischer Neudruck der ersten ossianischen Veröffentlichung Macphersons mit den Lesarten der späteren Umarbeitungen bedarf bei der Seltenheit des Originals, das nur in wenigen öffentlichen Bibliotheken zu finden ist, und bei dem Mangel einer kritischen Ausgabe der späteren Ossiantexte keiner Rechtfertigung. Der dürftige, nicht-diplomatische Abdruck der "Fragments", der 1881 in Edinburgh für die Aungervyle Society privat und nur in 150 Exemplaren hergestellt wurde (literarbibliographisch kaum je verzeichnet; ein Exemplar in der Bodleiana, Oxford), ist noch seltener als das Original und im Buchhandel völlig vergriffen.

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Die erste Ausgabe der "Fragments" [A]' erschien im Juni 1760 und ist im wesentlichen dem Betreiben Dr. Hugh Blairs zu verdanken, der die Vorrede (Neudruck S. 3–7) dazu schrieb. Da der Report of the Committee of the Highland Society of Scotland ... by Henry Mackenzie (Edinburgh 1805, pp. X + 155, Appendix pp. 1–343) nur schwer zugänglich ist, sei hier der Wortlaut der Erklärung Blairs (in einem Briefe vom J. 1797) mitgeteilt (App. p. 57): ... them [sc. die "Fragments"] I published in 1760, under the title of ... and wrote the Preface which is prefixed to them, in consequence of the conversations I had held with Mr Macpherson (dazu vgl. a. a. O. p. 59 .. being myself entirely ignorant of the Gaelic language ...).

Dem Drucke war handschriftliche Verbreitung einiger Fragmente im inneren Kreise der ersten Ossianbewunderer

1 Benutzt wurde das Exemplar der Bodleiana (85. b. 31) und (zur Korrektur) das Exemplar der Göttinger Universitätsbibliothek [Poet. var. nat. 25).

2 Ein Exemplar in der Göttinger Universitätsbibliothek (Poet. var. nat. 129).

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vorangegangen, wie Macpherson selbst in der Vorrede zu Fingal 1762 (Blatt a = dritte Seite der 'Preface') berichtet: “It is now two years since the first translations from the Galic language were handed about among people of taste in Scotland. They became at last so much corrupted, through the carelessness of transcribers, that, for my own sake, I was obliged to print the genuine copies. Some other pieces were added, to swell the publication into a pamphlet, which was entitled, Fragments of Ancient Poetry.

Ob solche handschriftliche Originale oder Kopien noch existieren, läßt sich aus keinem literarischen Hilfsmittel feststellen. Der Abdruck einzelner Fragmente in englischen Zeitschriften vom J. 1760 geht nach B. Saunders (Life and Letters of J. Macpherson, 1895, p. 82) auf die Buchausgabe zurück. Eine Ausnahme scheint die Veröffentlichung zweier Fragmente (Nr. V und XII) im Juniheft des “Gentleman's Magazine''1, London 1760 [M] zu bilden, auf die bereits L. Chr. Stern, Die ossianischen Heldenlieder, Zs. f. vgl. LG., NF. VIII, 1895, p. 68 kurz verwiesen hat. Da im Septemberheft (p. 407 ff.) anläßlich des Abdruckes zweier weiterer Fragmente (Nr. VI und VII) nach der Buchausgabe ausdrücklich bemerkt wird, seit der Veröffentlichung der Fragmente im Juniheft sei eine Sammlung im Druck erschienen, kann die Priorität des Juniheftes nicht bezweifelt werden. Doch steht auch diese Veröffentlichung zweifellos bereits im Zusammenhange mit dem Drucke der "Fragments", die ebenfalls im Juni erschienen, und dürfte aus dem Kreise Dr. Blairs

1 The Gentleman's Magazine, and Historical Chronicle. Volume XXX. For the Year M.DCC.LX. By Sylvanus Urban, Gent. London: Printed for D. Henry, and R. Cave, at St John's Gate. (Ein Exemplar in der Göttinger Universitätsbibliothek, Scr. var. arg. II 6480.)

2 “Since two Pieces, called translated Fragments of Erse Poetry, were published in our Magazine, a small collection of Pieces of

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veranlaßt worden sein, da die Zeitschrift in der Überschrift der Junifragmente bereits den Buchtitel vorwegnimmt: "Two Fragments of Antient Poetry collected in the Highlands of Scotland, and translated from the Gallic [sic] or Erse Language” (p. 287, Spalte b). Der Text zeigt außer einigen Abweichungen der Schreibung und Interpunktion, die auf bloßer Willkür der Druckerei beruhen können und ähnlich auch im Abdruck der Frag. mente VI und VII vorkommen, nur so geringfügige und wenige Verbalvarianten (zum Teile offensichtliche Druckfehler), daß er ganz gut der Abdruck eines Aushängebogens des Buches sein könnte. Es liegt daher kein Grund vor, ihn als frühere Fassung zu bezeichnen; doch sind, um dem Benutzer der vorliegenden Ausgabe nichts vorzuenthalten, sämtliche Varianten von M zu Nr. V und XII in den Lesarten verzeichnet. Erwähnt sei schließlich, daß schon im Juliheft ein „F.M." die beiden Fragmente in heroic couplets umgedichtet hat (ähnliche Spielereien im Annual Register 1760, s. Saunders, a. a. O.).

Es ist wenig bekannt, daß der ersten Ausgabe der Fragmente noch im gleichen Jahre (1760) eine "Second Edition” [B] folgtet, die von den literarischen MacphersonBibliographien nicht verzeichnet zu werden pflegt, obwohl sie keineswegs eine bloße Titelauflage ist. Selbst die neueste Literaturliste

Literaturliste der Cambridge History of English Literature (Vol. X, 1913, p. 487), von der man am ehesten Vollständigkeit erwarten sollte, übergeht sie, the same kind has appeared printed at Edinburgh, and reprinted in London; the following are inserted as a farther specimen for the gratification of the Reader's curiosity.”

1 Benutzt in dem Exemplar der Königsberger Universitätsbibliothek Pba 476 (g) 80. Nach der Signatur g stammt es aus der Bibliothek des Direktors des Friedrichskollegiums, Dr. Fr. A. Gotthold (gest. 1858), s. Schwenke, Adreßbuch der deutschen Bibliotheken 1893.

und ebenso fehlt sie in Lowndes, The Bibliographer's Manual, new edition by Bohn (Vol. VI, 1861, p. 1736), Graesse's Trésor de livres rares et précieux (Vol. V, 1864, p. 59), im DNB und sonstigen Hilfsmitteln?.

Diese "Second Edition" stimmt in Format und Typen mit der ersten, ist aber, wie wiederholt abweichende Seiten- und Zeilenschlüsse beweisen, neu gesetzt, ändert gelegentlich am Stile der Texte und fügt den 15 Frag. menten von A ein neues bei (Neudruck S. 46—50), das hinter Nr. XII eingeschoben ist, so daß A XIII-XV in B die Nummern XIV–XVI tragen. Den Texten folgt auf p. 79 als kurzer Bericht über das Verhältnis zu A nachstehendes

IN

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N this edition some passages will be

found altered from the former. The
alterations are drawn from more com-
pleat copies the translator had obtained
of the originals, since the former publi-
cation. One entire poem is also added;
which stands No XIII. in this edition.
It may be proper to inform the public,
that measures are now taken for making
a more full collection of the remaining
works of the ancient Scottish Bards;
in particular for recovering and trans-
lating the heroic poem mentioned in
the preface.

1 Ich verdanke die Kenntnis von ihrer Existenz dem 0. a. Aufsatz von Stern.

2 Dazu vgl. Sterns Bemerkung: „Nur zweien von den Fragmenten, Nr. 6 und 14 (nach der Zählung von B,= 13 A] liegen Balladen zugrunde, d. h. wenige Zeilen aus solchen, alles übrige ist sentimentale Phantasie" (a. a. O. p. 68).

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