Netzwerkrecht: Die Zukunft des NetzDG und seine Folgen für die Netzwerkkommunikation

Voorkant
Martin Eifert, Tobias Gostomzyk
Nomos Verlag, 9 nov 2018 - 235 pagina's
Das Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG) ist seit dem 01. Januar 2018 anzuwenden. Es soll einen zivilen Diskurs in sozialen Netzwerken gewährleisten. Bereits im Gesetzgebungsverfahren war es Gegenstand verfassungsrechtlicher und europarechtlicher Kritik. Vor allem wurde durch die Debatte aber sichtbar, dass grundlegende Fragen einer netzwerkgerechten Regulierung teils noch nicht vollständig durchdrungen, teils nicht vollständig beantwortet sind. Davon ausgehend wird zunächst die gegenwärtige rechtliche Einordnung sozialer Netzwerke aufgearbeitet, wobei private und öffentliche Ordnungsmuster aufgezeigt werden. Anschließend wird die Rechtsdurchsetzung bei Hate Speech als besonders für die Meinungsfreiheit kritisches Element der Netzwerkregulierung in den Blick genommen. Mit Beiträgen von Roland Broemel, Matthias Cornils, Martin Eifert, Hubertus Gersdorf, Tobias Gostomzyk, Albert Ingold, Karl-Heinz Ladeur, Marc Liesching, Jörn Lüdemann, Ralf Müller-Terpitz, Dan Wielsch.
 

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Inhoudsopgave

Das Netzwerkdurchsetzungsgesetz und Plattformregulierung
9
Soziale Netzwerke als Gegenstand des geltenden Rechts Eine rechtssystematische Einordnung
45
Die Ordnungen der Netzwerke AGB Code Community Standards
61
AGBKontrolle auf digitalen Plattformen Ein Kommentar zum Beitrag von Dan Wielsch
95
Grundrechtsträgerschaft für soziale Netzwerke? Der Anwendungsbereich des Art 19 Abs 3 GG
109
Grundrechtsträgerschaft sozialer Netzwerke Kommentar zu Tobias Gostomzyk Grundrechtsträgerschaft sozialer Netzwerke? Grundsatzfragen der Rec...
125
Lösungsmodell regulierter Selbstregulierung Zur Übertragbarkeit der JMStVRegelungen auf das NetzDG
135
Privatisierung der Rechtsdurchsetzung in sozialen Netzwerken?
153
Netzwerkrecht als neues Ordnungsmodell des Rechts nach dem Recht der Gesellschaft der Individuen und dem Recht der Gesellschaft der Organisati...
169
Kompetenzen der Medienaufsicht Zur Kompetenzwidrigkeit des NetzDG
187
Netzkommunikation und das Gebot der Staatsferne
217
Copyright

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