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Tahmasb's. Der Sohn Tahm as b's, der zehnte der Herrscher der ersten persischen Dynastie, war Sew (Zeus, III. 78). Turek war der Feldherr Sohaks (Ferh, Sch. II. B. 168). Giwgan, der Sohn Gurase's, ̋ein „iranischer Held, wie sein Vater (Ferh. Sch. 312 u. 324). Pulad und Gulad, zwey andere iranische Helden (Ferh. Sch. I. B..265, u. II. B.317). Horum (Ferh. Sch. IL. B. 431). Homan (eben da, B.440). Serawe (eben da, B. 39). Nestuh (Buch. k. S. 795). Berte (eben da, S. 141). Charad (eben da, S.316). Chusar (eben da, S. 343). Sabach (Ferh. Sch. II. 157). Serir, der Bruder Kuschtas b's (eben da, 32). Feriburs (eben da, 211), im Siebenmeer (IV.54) heißt er Feraburs. Schimafchasch (III, 209). Kaw (Burh. k. S. 691). Eschkesch (Siebenmeer, I. 69). Eschidreng (III. 215). Deliman (1. 337). Senge (lll. 83), dessen Vater Schaweran hieß. Kelahor, ein Ritter aus Masenderan (IV. 116). Geschdehem (V.28) oder Geschdehm. Milad, dessen Sohn Gurgin (V. 89). Tewaje (Ferh. Sch. V. 296). Deschme (Ferh. Sch. 1. 429). Reschne wad, der Feldherr der Königin Humaji (Ferh, Sch. II. 4). Kehila (Burh. k II. 230). Mers, der Name eines Feueranbeters (Siebenmeer V. 100), so daß der Name des Kriegsgottes der Griechen und Römer. im Persischen als Mars und als Ares sich findet, wie der des Thor in Tir (Merkurius), des Saturnus in Sede, der Palles in Palif (ein Garten), der Empusen in Enbusen (Schöpfungsstoff), der Sirenen in Sirnas, der Fortuna in Fordin, der Irmensul in Irman u. f. w. Außer den zwey Abenteuern der sieben Tafelrunden (Heftchuan), sogenannt (belehrt uns das Siebenmeer, VI. 122), weil auf jeder Station weidliches Gastmal gehalten ward, ist der der zwölf Rochen oder Recken, der berühmteste des Schahname. In demselben wurde Feriburs, der Sohn des Keikawus von Kelbad (Burh. k. 661), dem Sohne Weise's erschlagen (Ferh. Sch. II. 198). Die zwölf iranischen Helden, welche diesen Kampf unternahmen, waren Feriburs, Giw, Gusare, Senge, Roham, Senkle, Hedschir, Gurgin, Berte, Gustehm, Bischen und Guders. Guders, der Sohn Karen's, der Enkel Kawe's, war der Feldherr Kei Chosrews, ihm zunächst standen Gustehm und Tus. Die beyden Söhne Newsers, des Sohnes des Minotschehr. Menusch an ward von Kei Chosrew zum Statthalter von Fars bestellt (V. 123). Die zwölf turanischen Recken, deren Namen sogleich unter den Namen der Helden von Iran vorkommen werden, fielen, und durch ihren

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Fall ward die Blutrache, welche Giw für seine siebzig erschlagenen Söhne forderte, vollendet.

Die Zeit des persischen Heldenthums endet mit der zweyten Dynastie der Kejan. Das Zeitalter der Sasan hat keine Pehliwane mehr aufzuweisen, doch mehrere Namen, welche besonders unter der Regierung des romantischen Behram gur geschichtlich hervorleuchten, wie der Jude Beraham durch feinen Geiz (I. 194), der Wasserträger Lenbek, welchem Behram die Güter Beraham's schenkte (VI. 63). Ehwef, ein be rühmter Schüße zur Zeit Nuschirwans (L. 52). Surchab, ein Held des Firus, des Sohnes Jesedschird's, manchmal verwechselt mit Sohrab (III. 93). Schabur der Maler, Unterhändler der Liebe Chosrew's und Schirin's (III. 193). Ised Güfches b, ein Emir aus dem Heere Behram Tschobin's (Burh. fat. 116). Herwek ist ein wenig bekannter Beyname von Chosrew Perwis (eben da, 833), nach der Form Bermek, der Name der in Europa nicht minder als in Asien durch ihre Freygebigkeit berühmten persischen Familie der Bermekiden (Barmecides). cherwin, ein Sohn Königs Kejus, des Bruders Nusch ir wans (III. 224). In die neuere Geschichte gehören Salabi, der Kundschafter Ebu Moslims (III.86), und Ahmed Semtschi, einer der Feldherrn Ebu Moslims (1.135). Selgar, der Vater Seldschuk Schahs (III. 118). Den iranischen Helden gegenüber stehen die turanischen jenseits des Orus, und wie bey jenen Kei Chosrew (Cyrus), so ist bey diesen Efrasiab der ausgezeichnetste Herrscher, und die Heldenfamilie seines Wesirs Biren Weise (der weise Biron) steht der iranischen Rustem's gegenüber. Wir führen daher zuerst die Familie Efrasiab's und Biran Weise's auf, der gewöhnlich Piran ausgesprochen wird. Der Bruder Efrasiab's ist Gersius (Krösus, Ferh. Sch. II. B. 297). Söhne Efrasiab's, der älteste Karachan (Burh. k. 639), Serchuan, von Feramurs gefangen, von Rustem zur Blutrache von Sia wesch erschlagen (eben da, II. 208). Pe= schenk, bekannter unter dem Beynamen Schide (Burh. kat. 208). Peschenk oder Peschlenk ist aber auch der Name des Vaters Efrasiab's, des Sohnes S ads chem's, des Sohnes Tur's, des Sohnes Feridun's (eben da, 207 u. 208). Der dritte Sohn Efrasiab's hieß Girdgir (Ferh. Sch. II. 317). Efrasiab's Schwiegersohn Tehaw oder Teschaw, von Giw lebendig gefangen und von Behram zur Blutrache seines Bruders getödtet (eben da, I. 280). Kebude, der Hirte Efrasiab's (eben da, II, 259). Keru, ein Verwandter

Efrasiab's, und einer seiner besten Kämpen (eben da, 389). Ighrires, der Bruder Efrasiab's (Siebenmeer, I. 22). Sirh, ein Verwandter Efrasiab's, der vorzüglich zum Morde des Siawesch beytrug (III. 80). Desgleichen that Demur, ein anderer Verwandter Efrasiab's (II. 128). Weise, der Sohn Biran's oder Pirans, hatte seine Tochter dem Siawesch zur Frau gegeben, und die Frucht dieser Ehe war Firud (IV. 50). Lehak, im Kampfe der zwölf Recken von Gustehem erschlagen (Burh. kat. 741). Ein_anderer Bruder Weise's, Nestihen, wurde in eben diesem Kampfe von Bischen getödtet (eben da, 597). Der dritte Bruder Weise's, Pilsem, nach langem und hartem Kampfe von Rustem getödtet (Ferh. Sch. I. 160). Der vierte Bruder Weise's Keruchan (Burh. kat. 647), welcher vermuthlich derselbe mit dem obigen Keru, aber nicht zu verwechfeln mit Kerach an oder Karach an, dem ältesten Sohne Efrasiab's. In dem Kampfe der zwölf Recken standen auf der Seite der Turanier Kalbed, Keru, Siamek, Feruhel, Barman, Sipihrem, Ekwas, Enderiman, Kuhrem, Berte, Lehak und Biran Weise selbst. Andere turanische Helden sind: Ustukila (Burh. kat. 85), Biwerd (Ferh. Sch. I. 201), Bersi (eben da, I. 222). Peschen (eben da, 243), dessen Namen weder mit dem des iranischen Helden Bischen zu verwechseln (wie Görres beständig im Heldenbuch gethan), noch mit Peschen, dem Namen des Ortes, durch die große Schlacht geadelt, welche zwischen Piran Weise und den iranischen Feldherrn Giw, Lus und Newser geliefert ward (Siebenmeer, I. 283), berühmt auch durch den Vers, mit welchem Firdewsi den drey Dichtern Anßari, Asdsche di und Ferruchi in demselben Reime aus dem Stegreife antwortete: wie Pfeile Giw's am Tag des Kampfes von Peschen. Dschuja (Ferh. Sch. 1. B. 324), Charrad (eben da, 360), Charands chasch (eben da, 367), Chafrewan (eben da, 375), Eschkbus (eben da, I. 110), Derwend (Burh. fat. 359), Rusi (der Ruße, eben da, 412), Neschwad (Ferh. Sch. Il. 379), Miter (eben da, 363), Ila (Burh. kat. S. 117), Suf (Ferh. Sch. II. 106), Schumasasch (eben da, II. 124), Senban (eben da, 109), Gurgesar, von Behmen erschlagen (eben da, II. 938), Kakule (eben da, II. 258), Berdschasb (Burh. kat. 151), Bersuweila (eben da, S. 151), Nehl (eben da, 810), Gergus (eben da, 697), Ghatfer (Ferh. Sch. II. 179), Sinderesm, der Wesir Sohrab's (Siebenmeer, III. 99),

Gergui (V. 48), Fergar, der Kundschafter Efrasiab's (IV.52), Jelanisch an (VI. 1511, Charsdan (II, 124).

Als Verbündete des Beherrschers von Turan erscheinen Inder, Kuschiten und Russen. Schengel ist der Name des indischen Fürsten, welcher dem Efrasiab zu Hülfe kam (Ferh. Sch. II. B. 281; welchem Volke der Held Schidusch angehört habe, sagt dieselbe Quelle (B. 124) nicht. Mehradsch (der große Radscha) lebte früher, als der Zeitgenosse Sohak's, welchen sein Neffe Behu entthronte, der Feldherr Sohak's, Gursch asb Dschihangir, wieder auf den Thron segte (eben da, 11.362). Mehradsch ist nicht zu verwechseln mit Mihrab, dem Statthalter Kabul's (Siebenmeer, V. 81), dessen Tochter die Mutter Rustems ward. Kamus, der Kuschite, der Herrscher von Sindschab oder Jsfidschab (Burh. kat.

.630) bis nach Rum, der Verbündete Efrasiab's, ward von Rustem mit dem Fangstrick gefangen (IV. 123). Ber muse, der Sohn Saweschah's, ein Verwandter Kamus des Kuschiten (Burh. kat. S. 147). Eschkbus, der schon oben vorgekommen, stritt ebenfalls in den Reihen des Kuschiten (eben da, 87). Seratsche, ein äthiopischer Held, der mit Pelenger wider Alexander focht (Ferh. Sch. II. 39). Alexander der Macedonier heißt bekanntlich der Zweygehörnte (Sulkarnein), aber auch Behrun (Ferh. Sch. I. 207). Guschbister, d. i. der die Ohren zum Polster braucht, stieß Alerandern auf seinem Zuge nach Babel auf (Siebenmeer, V. 17). Tutjanusch, der Sekretär Aleranders, dessen Blut die Aethiopier tranken (Ferh. Sch. II. 168). Lenti, der Name Junan's, von dem die Jonier abstammen (Siebenmeer, V. 76). En: durus und Haru sind Leander und Hero (1.57). Ehren, der Eidam des griechischen Kaisers (Burh. kat. 113). Endlich die Russen, nämlich Gopal, ein Verwandter des Herrschers der Russen (eben da, 720). Dschudere, der russische Feldherr (Ferh. Sch. 322). Tortus, ein russischer Held, und wie das Siebenmeer (III. 11) sagt, der russische Namen Ru stems. Werendsche, ebenfalls ein russischer Feldherr (Ferh. Sch. II. 421), dürfte derselbe Namen mit dem der Warang er oder mit Woronzoff seyn.

Wir gehen von den Helden zu den Frauen, von den Rittern - zu den Damen über. Belede (Siebenmeer, I. 230) ist ein Beyname Eva's. Iklima (l. 12) und Lewise (V.74) sind die zwey an Abel und Kain vermählten Töchter Adams, nicht so bekannt wie Sara und Hagar. Sagar ist eine Tochter Loth's (Burh. f. 429), Suleicha, die Gemahlin des Putiphar, Balkis, die weise Königin von Saba. Die berühmtesten

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Frauen der altpersischen Geschichte *) sind Schehrnas und Ers nüwas, die Schwestern Dschemschid's, Feranek, die Mutter Feridun's, Arsui, Mahasade chui und Sehi, die Gemahlinnen seiner drey Söhne, und seine Sklavin Mahaferid, die Mutter der Turan (Tyrannin). Ruda be oder Rudade, die Tochter Mihrab's, des Herrn von Kabul, die Gemahlin Sal's, des Vaters Rustems, und ihre Mutter Sindocht. Tehmine und Gürdaferid, die Geliebten Rustem's und Sohrab's; Ferheng, die Mutter des Keikaus, und Sudabe, seine Gemahlin, durch die Liebe zu ihrem Stiefsohn die persische Phädra. Chatun, die Mutter dieses unglücklichen Stiefsohns Siawesch, welcher sich in Turan mit Dscherire, der Tochter Gülschehr's (welche die Gemahlin Piran Weise's) vermählen sollte; hernach aber Ferengi's, die Tochter Efrasiab's, zur Frau nahm. Ihre Schwester Menische war die Gemahlin Bischen's, des Sohnes Giw's, welcher auch die Sklavin Neschew's, nämlich Espinui erbeutete. Ketajun war die älteste Tochter des griechischen Kaisers, die Gemahlin Güschtab's, dessen Tochter Bih Aferid hieß (Sieb. 157), wie seine Schwester Bih Aferin (L214). Ferruch und Humai, die zwey Schwestern Jsfendiar's, welche er aus dem ehernen Schlösse, worin sie der Herrscher von Turan gefangen hielt, auf seinem Zuge der sieben Tafelrunden befrente. Die Mutter Soroaster's, Doghdu oder Doghduje, ist schon oben erwähnt worden. Peridocht (Fariesdaughter oder Feentochter), war die Gemahlin Neriman's, des Großvaters Rustems. Peridocht ist die Parysatis der Griechen, welche die persischen Geschichten eigentlich unter dem Namen von Humai kennen. Humai war die Gemahlin Behmens, und ihre Tochter hieß Eschehrsad oder Tschehrasad (II. 40), und die Tochter des Darius Ruscheng, die Rorelane der Griechen. Turandocht, die persische Königin aus der Dynastie Sasan, ist als Turandot durch Gozzi und Göthe berühmter, als ihre Nachfolgerin Arsemdocht; die berühmteste aber aller persischen Frauen ist Schirin, die Gemahlin von Chosrew Perwis und Geliebte Ferhad's. Dieselbe ist das vielbesungenste DichterIdeal persischer Romantik. Dem Gebiete der Romantik gehört vorzüglich die Regierung Behrangur's, des ritterlichsten aller

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*) Die Schilderung der meisten dieser Schönheiten findet sich nach dem Schahname, mit Auszügen aus demselben, in der Wiener Zeitschrift, Jahrg. 1824, unter dem Titel: Gallerie großer und berühmter Frauen des Morgenlandes, aus persischen, arabischen und türkischen Dichtern und Geschichtschreibern.

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