Pagina-afbeeldingen
PDF
ePub

der Literatur.

Fünf und dreyßigster Band.

1826.

July. August. September.

Wien.

Gedruckt und verlegt beŋ Carl Gerold.

[ocr errors][merged small][merged small][ocr errors][ocr errors][ocr errors]
[ocr errors]
[ocr errors]

Schreiben des Herrn Petrettini'an Herrn Professor A. Bö, đh,
Mitglied der Akademie zu Berlin

[ocr errors]
[ocr errors][ocr errors]

Was enthält die dem Pesther National - Museum nun schon über-
lassene Jankowichische Sammlung.

[ocr errors]
[ocr errors]
[ocr errors]
[ocr errors]
[ocr errors]

42

[merged small][merged small][ocr errors][merged small][merged small]

July, August, September 1826.

Art. I. Trauerspiele von Karl Immermann. Hamm und
Münster, Schulz und Wundermann, 1822. (Das
Thal von Non c e val. E d win. Petrarca.)
König Periander und sein Haus. Ein Trauerspiel von
Karl Immermann. Elberfeld und Bonn, 1823,
Büschlersche Buchhandlung und Buchdruckerey.
Cardenio und Celinde. Trauerspiel in fünf Aufzügen von
Karl Immermann. Berlin, Fr. Laun. 1826.
Die Prinzen von Syrakus. Nomantisches Lustspiel von
Karl Immermann. Hamm, Schulz und Wun-
dermann. 1821.

Das Auge der Liebe. Ein Lustspiel von Karl Jmmer-
mann. Hamm, Schulz und Wundermann. 1824.
Gedichte von Karl Immermann. Mit Musikbeylagen.
Hamm, Schulz und Wundermann, 1822. Mit dem
Bildniß des Verfassers.

Ben aller Klage über die Armuth an wahrer Poesie zählt die neueste Zeit doch nicht allein eine große Menge Dichter, welche Namen erworben haben, sondern selbst die dramatischen Dichter zerfallen, der Zeitfolge ihrer Entstehung und Einwirkung nach, in gewisse Kreise und Abstufungen, daß man von Schulen, die aus Schulen entstanden sind und Schulen erzeugt haben, sprechen kann, während das deutsche Theater so arm geblieben ist, daß es fortdauernd großentheils seinen Bedarf von den Nachbarn jenseits des Rheins entnehmen muß. Nach der großen Zeit dramatischer Thätigkeit Göthes und Schillers, kam Zacharias Werner, und wenn auch die innere Verwandtschaft gering war, stellt man doch Oehlenschläger ihm als Zeitgenossen an die Seite. Nach dem langen Kriegsspatium, wo die kleinen Tragödien vor der großen Welttragödie weichen mußten, trat Müllner hervor und weckte Grillparzer auf. Der erstere war zur Ruhe (der dramatischen Ruhe) gegangen, und leßterer hatte die Bahn verlassen, welche ihn zur sogenannten Müllnerschen Schule zog, als schon wieder Houwald einen neuen Glanz ausgehn ließ, an den sich, wenigstens in der Meinung der Menge, Raupach anschloß. Raupach hat, seitdem er Deutschland und die deutschen Bühnen kennen gelernt, einen neuen Weg eingeschlagen, und fängt gewissermaßen jeßt ein neues dramatisches Leben an. Aber selbst der Houwald - Raupachschen ältern Schule sind schon wieder jüngere Dramatiker gefolgt, die sich einen Namen gemacht haben, Heyne und Immermann.

« VorigeDoorgaan »